Der Herbst ist das Yin im Yang (kleines Yin). In dieser Jahreszeit werden die Vorräte für den Winter gesammelt. So auch in der Meditation. Durch die Speichermeditation und die regelmäßigen Aufenthalte im herbstlichen Laubwald haben wir unseren Vorrat an Chi in der Aura aufgebaut.
Der Winter ist, vom Standpunkt der Yin-Yang-Theorie betrachtet, das große Yin. In der Natur können wir beobachten, wie das Leben auf Sparflamme abläuft. Es wird alles ohne große Anstrengung durchgeführt, um keine Energie zu verschwenden. Dies gilt auch für die Meditation. Sie wird so gewählt, dass nur wenig Energie verbraucht wird. Es geht um die Aufrechterhaltung des Erreichten und nicht darum, große Entwicklungsschritte zu machen.
Das Chi in unserer Aura, das im Herbst gespeichert wurde, entspricht dem Heizölvorrat. Die Meditation sorgt sozusagen für die Zündung der Flamme. Die Wintermeditation wird so gewählt, dass die Flamme sicher zündet, aber nicht mehr Energie verbraucht wird, als zur Aufrechterhaltung des Erreichten erforderlich ist.
Für die Wahl der richtigen Meditation berücksichtigt der Meditationsmeister bzw. Meditationslehrer verschiedene wichtige Faktoren, unter anderem spielt hierbei auch die Lehre von den fünf Elementen eine Rolle. Ein weiterer entscheidender Punkt zur Meditationsauswahl ist der Gesundheitszustand und Entwicklungsstand des Meditationsschülers.
Wie auch in den anderen Jahreszeiten ist es wichtig regelmäßig zu meditieren.
(FW)

Leserfrage zu Dalai Lama, Panchen Lama und Karmapa
Dalai Lama wird in den westlichen Medien als das weltliche und geistige Oberhaupt Tibets bezeichnet. Welche Aufgaben haben dann Panchen Lama und Karmapa? Um diese


