<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Meditation &#8211; Individuelle Meditation</title>
	<atom:link href="https://individuelle-meditation.org/tag/meditation/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://individuelle-meditation.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 01 Jul 2025 08:07:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2021/04/cropped-Logo-Klein2-32x32.jpg</url>
	<title>Meditation &#8211; Individuelle Meditation</title>
	<link>https://individuelle-meditation.org</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Leserfrage zu Dalai Lama, Panchen Lama und Karmapa</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/leserfrage-zu-dalai-lama-panchen-lama-und-karmapa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Buddha-Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Dalai Lama]]></category>
		<category><![CDATA[Erleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Gelug-Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Kagyu-Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Karmapa]]></category>
		<category><![CDATA[Nirwana]]></category>
		<category><![CDATA[Nyingma-Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Panchen Lama]]></category>
		<category><![CDATA[Sakya-Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[tibetischen Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedergeburt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ki-so.care/unbenannte-kopie-4/</guid>

					<description><![CDATA[Dalai Lama wird in den westlichen Medien als das weltliche und geistige Oberhaupt Tibets bezeichnet. Welche Aufgaben haben dann Panchen Lama und Karmapa? Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir uns zunächst die Geschichte des tibetischen Buddhismus vergegenwärtigen. Es handelt sich hierbei um die im 7. Jahrhundert entstandene (im Westen missverständlich Lamaismus bezeichnete) Richtung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Dalai Lama wird in den westlichen Medien als das weltliche und geistige Oberhaupt Tibets bezeichnet. Welche Aufgaben haben dann Panchen Lama und Karmapa?<br><br>Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir uns zunächst die Geschichte des tibetischen Buddhismus vergegenwärtigen. Es handelt sich hierbei um die im 7. Jahrhundert entstandene (im Westen missverständlich Lamaismus bezeichnete) Richtung des Buddhismus, die Elemente der vorherigen Bon-Religion aufgenommen hat. Etwa 1.000 n. Chr. setzte sich der Buddhismus endgültig durch und im 14. Jahrhundert übernahm der Klerus auch die weltliche Herrschaft, sodass Tibet ein buddhistischer Kirchenstaat wurde.<br><br>Im tibetischen Buddhismus haben sich folgende vier große Traditionslinien entwickelt:<br><br><strong>1. Nyingma-Schule<br></strong>Auch die „alte Schule“ genannt. Sie wurde im 9. Jahrhundert von Padmasambhava gegründet, dessen tibetischer Name Rinpoche heute ein Ehrentitel bedeutender Meister ist.<br><br><strong>2. Sakya-Schule<br></strong>Im 11. Jahrhundert entstandene Tradition, deren Einfluss im 13. Jahrhundert weit über Tibet hinaus reichte. Die Sakya geht davon aus, dass sich das Ziel am Weg erkennen lässt und gilt als liberal, da sie den Mönchen die Heirat erlaubt. (Die Sakya-Schule wurde von der Besonderen Lehre inspiriert. Marpa, der Übersetzer, hat sein Wissen aus der Besonderen Lehre nach seinem Indien-Aufenthalt in seinen tibetischen Aufzeichnungen dokumentiert.)<br><br><strong>3. Kagyu-Schule<br></strong>Wurde ebenfalls im 11. Jahrhundert gegründet, ist als Lehre der Praxis bekannt und im Westen weit verbreitet. Die Meditierenden sehen ihre Aufgabe darin, die Belehrungen, die ausschließlich mündlich von Lehrer zu Schüler weitergegeben werden, bis zur vollkommenen Reife zu praktizieren. Aufgrund der Kopfbedeckungen der Lamas bei religiösen Zeremonien werden sie (wie auch Nyingmapa und Sakyapa) Rotmützen genannt. Bis zu den kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Gelugpas (siehe 4.) und deren mongolischen Verbündeten im 17. Jahrhundert, war Kagyupa die einflussreichste Schule Tibets. Karmapa ist der spirituelle Führer der Kagyupa und gilt heute als der dritthöchste buddhistische Würdenträger nach Dalai Lama und Panchen Lama. Die Tradition verlangt, dass sich Karmapa und Sharmapa, der zweithöchste geistige Führer der Kagyupa, gegenseitig als Inkarnation anerkennen. Die Person des 17. Karmapa ist umstritten. Da ist auf der einen Seite der vom Sharmapa anerkannte Trinle Thaye (geb. 1983) und auf der anderen Seite der vom Dalai Lama ernannte und von der chinesischen Besatzermacht bevorzugte Ogyen Trinley (geb. 1985). Die Unstimmigkeiten sind aufgrund einer gewissen Vakanz entstanden, aufgrund derer eine Wiedergeburt gesucht werden musste.<br><br><strong>4. Gelug-Schule</strong><br>Im 14. Jahrhundert gegründete und mittlerweile größte Schule Tibets, auch Gelbmützen genannt, deren weltliches Oberhaupt Dalai Lama ist. Zudem ist er heute das politische Oberhaupt Tibets. Seit seiner Flucht wurde die herausragende Stellung des jetzigen Dalai Lama noch verstärkt. Zum Schutz des tibetischen Buddhismus wird von ihm die spirituelle Führung aller vier Schulen systematisch angestrebt. Der traditionell geistige Führer der Gelugpa ist allerdings Panchen Lama, der einen höheren geistlichen Rang als Dalai Lama einnimmt. (Im Westen wird fälschlicherweise oft angenommen, dass Panchen Lama lediglich der Titel des Vorstehers des Klosters Taschilhunpo wäre.) Auch hier gibt es Streitigkeiten um die Person. Der „chinesische Panchen Lama“ (Gyainicain Norbu, geb. 1989) wurde von den Besatzern eingesetzt. Der vom Dalai Lama anerkannte Panchen Lama (Gedhun Choeki Nyima, geb. 1988) wird von den Chinesen gefangen gehalten und es gilt als unsicher, ob er noch lebt.<br><br>Zurück zur Eingangsfrage: Welche Funktionen haben die drei vorgenannten tibetischen Würdenträger?<br><br><strong>Dalai Lama:<br></strong>Der weltliche Führer der Gelug-Linie und das politische Oberhaupt von Tibet. Seit seiner Flucht nach Indien ist er zudem – auch gegen den erklärten Willen von Teilen der anderen Schulen bestrebt, als spiritueller Führer des gesamten tibetischen Buddhismus anerkannt zu werden, um diesen schützen und erhalten zu können.<br><br><strong>Panchen Lama:</strong> Spiritueller Führer der Gelug-Linie.<br><br><strong>Karmapa:</strong> Spiritueller Führer der Kagyu-Linie.<br><br>Als Hoffnungsträger für die Zeit nach Dalai Lama gilt der von ihm anerkannte Karmapa. Sollte allerdings keine Einigung erzielt werden, droht eine deutliche Schwächung des tibetischen Buddhismus.<br><br><strong>Geheime Lehren Tibets</strong><br>Der Vollständigkeit halber ist noch zu erwähnen, dass es neben den vier großen offiziellen Traditionslinien und deren Verzweigungen auch geheime Lehren Tibets gibt. Diese haben die vorbuddhistische Religion in den Buddhismus integriert und als eine der buddhistischen Lehren, basierend auf Tantra, weiterentwickelt. Die Lehren teilen sich in mehrere Richtungen, deren Extreme die körperliche und die imaginäre Tantra-Praxis ist. Eines haben alle Religions-Richtungen gemeinsam: Das Ziel ist, die Gottes-Natur (Buddha-Natur bzw. wahre Natur aller Dinge) zu erkennen, welche als Erleuchtung bzw. im Buddhismus als Nirwana bezeichnet wird.<br>(MS)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einführungsseminar in die individuelle Meditation und die persönliche Entwicklung</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/einfuhrungsseminar-in-die-individuelle-meditation-und-die-personliche-entwicklung-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2025 10:30:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Einführungsseminar]]></category>
		<category><![CDATA[individuellen Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://individuelle-meditation.org/?p=2020</guid>

					<description><![CDATA[Theorie und Praxis der Meditation Seminarleiter: Milenko Vlajkov, Diplom Psychologe, Meditationsmeister Datum, Uhrzeit: Samstag, 21.06.2025, von 10:00h – ca. 14:00hInklusive Kaffeepausen Ort: DH Institut, Alexanderstr. 23, 70184 Stuttgart Gebühr: 180 € Anmeldungen: simona.vlajkov@kmteam.de Liebe Interessenten,hiermit informiere ich Euch, dass ein Einführungsseminar in die Lehre der individuellen Meditation am 21.06.2025 stattfindet. Im Seminar werde ich die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center has-large-font-size wp-block-paragraph"><strong>Theorie und Praxis der Meditation</strong></p>



<figure class="wp-block-table aligncenter is-style-regular"><table><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Seminarleiter:</td><td class="has-text-align-left" data-align="left">Milenko Vlajkov, Diplom Psychologe, Meditationsmeister</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Datum, Uhrzeit:</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Samstag, 21.06.2025, von 10:00h – ca. 14:00h</mark><br>Inklusive Kaffeepausen</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Ort:</td><td class="has-text-align-left" data-align="left">DH Institut, Alexanderstr. 23, 70184 Stuttgart</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Gebühr:</td><td class="has-text-align-left" data-align="left">180 €</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left">Anmeldungen:</td><td class="has-text-align-left" data-align="left"><a href="mailto:simona.vlajkov@kmteam.de?subject=Anmeldung&amp;body=Hallo%20Simona%20Vlajkov%2C%0A%0Ahiermit%20m%C3%B6chte%20ich%20mich%20f%C3%BCr%20das%20Einf%C3%BChrungsseminar%20in%20die%20Meditation%20am%2006.07.2024%20verbindlich%20anmelden.%0A%0AMit%20freundlichen%20Gr%C3%BC%C3%9Fen"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">simona.vlajkov@kmteam.de</mark></a></td></tr></tbody></table></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--50)"/>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2024/04/Milenko-03-scaled-e1713434662239-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1880" style="width:300px" srcset="https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2024/04/Milenko-03-scaled-e1713434662239-1024x1024.jpg 1024w, https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2024/04/Milenko-03-scaled-e1713434662239-300x300.jpg 300w, https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2024/04/Milenko-03-scaled-e1713434662239-150x150.jpg 150w, https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2024/04/Milenko-03-scaled-e1713434662239-768x768.jpg 768w, https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2024/04/Milenko-03-scaled-e1713434662239-1536x1536.jpg 1536w, https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2024/04/Milenko-03-scaled-e1713434662239-1320x1320.jpg 1320w, https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2024/04/Milenko-03-scaled-e1713434662239.jpg 1706w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Liebe Interessenten,<br>hiermit informiere ich Euch, dass ein Einführungsseminar in die Lehre der individuellen Meditation am <strong>21.06.2025</strong> stattfindet.<br><br>Im Seminar werde ich die Grundlagen der Lehre der individuellen Meditation präsentieren sowie eine Vergleichsanalyse betreffend Vorteile und Nachteile zwischen der Lehre der individuellen Meditation und anderen meditativen Traditionen darstellen. Hinzu wird noch die Kurve der <strong>persönlichen Entwicklung</strong> nach Milenko Vlajkov präsentiert. Diese ermöglicht es, unter anderem, dass jeder bei sich selbst das Niveau der persönlichen Entwicklung feststellt.<br><br>Darüber hinaus werden wir einige Meditationstechniken praktizieren, damit Ihr ein „Vorgeschmack“ darüber bekommt, wie das Meditieren ausseht.<br><br>Ihr werdet auch mit den kleinen Schwierigkeiten beim Meditieren vertraut, mit denen jeder Meditierende konfrontiert ist. Zusätzlich werdet Ihr erfahren, wie die Meditationswahrheiten sich auf dem meditativen Entwicklungsweg zeigen, was den Meditierenden in der Regel hilft, die meditative Praxis besser zu verstehen.<br><br>Mit besten meditativen Grüßen,<br>Milenko Vlajkov<br><br><strong>PS: Bitte leiten Sie diese Information an alle weiter, die sich für die Meditation interessieren, vielen Dank im Voraus.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wissenswertes über den Ursprung von Mantras</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/wissenswertes-uber-den-ursprung-von-mantras/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 May 2025 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Agamas]]></category>
		<category><![CDATA[Atharvaveda]]></category>
		<category><![CDATA[Darshanas]]></category>
		<category><![CDATA[hinduistischen Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Itihasas]]></category>
		<category><![CDATA[Mandalas]]></category>
		<category><![CDATA[Mantras]]></category>
		<category><![CDATA[Puranas]]></category>
		<category><![CDATA[Rigveda]]></category>
		<category><![CDATA[Samveda]]></category>
		<category><![CDATA[Shruti]]></category>
		<category><![CDATA[Smritis]]></category>
		<category><![CDATA[Suktas]]></category>
		<category><![CDATA[Veda]]></category>
		<category><![CDATA[Yajurveda]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ki-so.care/unbenannte-kopie-3/</guid>

					<description><![CDATA[„Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort“ Aus dem Johannesevangelium „Am Anfang war Brahman, bei dem war das Wort, und das Wort war wahrhaftig das höchste Brahman“ Aus der Rigveda, eine der ältesten Hinduschriften Ursprünge der Mantras aus der hinduistischen Tradition.Der Begriff „Veda“ stammt aus der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">„Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort“ Aus dem Johannesevangelium<br><br>„Am Anfang war Brahman, bei dem war das Wort, und das Wort war wahrhaftig das höchste Brahman“ Aus der Rigveda, eine der ältesten Hinduschriften<br><br><strong>Ursprü</strong><strong>nge der Mantras aus der hinduistischen Tradition.<br></strong>Der Begriff „Veda“ stammt aus der Wurzel „Vid“ Wissen. Das Wort „Veda“ heißt Wissen. Wenn es eine Schrift meint, bedeutet es Buch des Wissens. Jemand kann das Wissen nur dann aufnehmen, indem er es genau versteht. Die Veden sind die grundlegenden Schriften der Hindus. Der Veda ist die Quelle der anderen fünf Gruppen von Schriften, nämlich Smritis, Itihasas, Puranas, Agamas und Darshanas, natürlich auch für weltliches und materialistisches Wissen.<br><br>Die Veden sind auch bekannt unter dem Begriff „Shruti“. Das Wort „Shruti“ stammt aus der Wurzel „Shru“, welches „hören“ bedeutet. Die Legende sagt, dass die Götter die Veden diktierten, und die Weisen sie hörten und aufschrieben. Die Veden sind mitunter die ältesten Überlieferungen der Menschheit.<br><br><strong>Es gibt vier Veden – Rigveda, Yajurveda, Samaveda und Atharvaveda.</strong><br>Die Richas (Strophen) des Rigveda bestehen aus Gebeten und Lobpreisungen der Götter.<br>Das Yajurveda erzählt von unterschiedlichen Arten von Yagya (religiösen Opfern).<br>Das Samveda besteht aus vielen Richas des Rigveda, die in der Hauptsache lyrisch und musikalisch sind.<br>Das Atharvaveda enthält eine Menge Wissen der körperlichen und der spirituellen Welt.<br><br>Der Rigveda hat 21 Abschnitte, der Yajurveda 109. der Samaveda 1000 und der Atharvaveda 50. Der gesamte Veda hat also 1108 Teile. Jeder Veda hat vier Teile: die Mantra Samhitas, die Brahmanas, die Aranyakas und die Upanishaden. Die Unterteilung der Veden in vier Teile dient dazu, zu den vier Phasen im Leben des Menschen zu passen.<br><br>Wir beschäftigen uns hier nur mit dem Rigveda, da in ihm die ersten Mantras erwähnt sind. Das Rigveda ist ein Veda in der Form von Sukti’s, was soviel wie „schöne Anweisung“ bedeutet. Ein Sukti ist ein Gedicht, das aus 2 oder 3 Versen besteht. Der Begriff „Sukta“ wird auch synonym zum Begriff „Richa“ verwendet. „Rit“ bedeutet Sprüche, die preisen und loben und Veda bedeutet Wissen. Das Wissen der Richas oder der Suktas selbst ist die wörtliche Bedeutung von Rigveda.<br><br>Die Richas des Rigveda enthalten hauptsächlich Lobgesänge an Gott. Jedoch auch Sprüche, die Gedanken enthalten, welche von den Weisen durch ihre minuziöse Beobachtung. Betrachtung und Analyse entwickelt wurden. Jedes Element der Natur war für die Weisen ein Objekt der Betrachtung. In diesem Prozess haben sie nebenbei auch über die Geheimnisse des Universums berichtet. Diese sind nicht nur lesenswert, sondern auch für den praktischen Gebrauch.<br><br>Das Rigveda ist das älteste Veda. Es besteht aus 10 Mandalas. 102 Suktas und enthält 10552 Mantras. Diese Mantras sind erfüllt mit guten Gedanken und haben die Fähigkeit uns zu inspirieren. Das entscheidende Ziel all dieser Mantras ist, den menschlichen Verstand durch Wissen zu reinigen. Dunkelheit ist das Symbol für den Mangel an Wissen oder von illusionärem Leben, welches die Gerechtigkeit und den Scharfsinn abbaut.<br>(AW)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meditationswoche im Winter</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/meditationswoche-im-winter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 May 2025 08:30:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Meditatiosnwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Milenko]]></category>
		<category><![CDATA[Retreat]]></category>
		<category><![CDATA[Wintermeditation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ki-so.care/?p=1968</guid>

					<description><![CDATA[Im Januar 2000 fand im Kloster Schöntal erstmalig eine Wintermeditationswoche zur Probe statt. Das „Haus der Stille“ hielt damals wirklich, was es versprochen hat. Wir hatten das Haus für uns allein, von außen waren kaum Geräusche zu hören und als wichtigstes: Es war eine absolute Schweigewoche. Nach Beendigung der Meditationswoche waren sich alle einig, dass [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Im Januar 2000 fand im Kloster Schöntal erstmalig eine <strong>Wintermeditationswoche</strong> zur Probe statt. Das „Haus der Stille“ hielt damals wirklich, was es versprochen hat. Wir hatten das Haus für uns allein, von außen waren kaum Geräusche zu hören und als wichtigstes: Es war eine absolute Schweigewoche.<br><br>Nach Beendigung der Meditationswoche waren sich alle einig, dass dieses Retreat „etwas gebracht hat und man weitergekommen ist“. Hierbei hat es sich –wie gesagt– um ein Experiment gehandelt, bei dem anfangs keiner wusste, welche Ergebnisse zu erzielen seien. Und wie es bei Experimenten oft üblich ist, konnte seinerzeit nur ein kleiner Kreis teilnehmen.<br><br>Es kamen von allen Seiten (Teilnehmer und Nicht-Teilnehmer) immer wieder Anfragen und Bitten, eine solche Wintermeditationswoche zu wiederholen. Wir freuen uns daher sehr, dass Milenko sich bereit erklärt hat, im Februar 2003 eine Meditationswoche zu betreuen. Wie ihr alle wisst, sind Meditationswochen grundsätzlich für die Entwicklung der einzelnen Person gedacht, die durch die Gruppendynamik und die Betreuung bestmöglich gefördert wird.<br><br>Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt. Sollte die Teilnehmerzahl eine zweite Gruppe ermöglichen, wird Milenko die Gruppen einteilen, hier besteht keine Wahlmöglichkeit. Die voraussichtlichen Termine sind: (A.d.R. Termine entfernt), und können sich noch um einige Tage verschieben. Es wäre daher ratsam, sich bis zur endgültigen Bestätigung (geplant für November) zunächst diesen Zeitraum offenzuhalten.<br><br>Die Winter Meditationswoche findet voraussichtlich im ca. 70 km westlich von Frankfurt gelegenen „Keddarterhof“ bei Meisenheim statt. Das Seminarhaus liegt mitten auf dem Land und wird ausschließlich von uns genutzt. Wie gewohnt erfolgt die Unterbringung in Einzelzimmern, die i. d. R. mit eigenem Bad ausgestattet sind. Es ist jedoch notwendig, dass sich einige Personen ein Bad teilen. Auch wenn wir das von unseren gemeinsamen Reisen gewohnt sind, werden wir natürlich versuchen, dass sich diese Regelung auf Paare/Familien beschränkt. Der Preis pro Person und Übernachtung mit vegetarischer Vollpension wird bei etwa EUR (A.d.R. Preis entfernt) liegen. Weitere Informationen sind im Internet unter www.Keddarterhof.de ersichtlich.<br><br>Anmeldeschluss ist der (a.d.R. Termine entfernt). Mit der Bestätigung wird eine Anzahlung von EUR (A.d.R. Preis entfernt) fällig, die mit dem Zimmerpreis verrechnet wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie hat die Lehre mein Leben verändert?</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/wie-hat-die-lehre-mein-leben-veraendert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2024 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Einsicht]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationsschüler]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://individuelle-meditation.org/?p=1901</guid>

					<description><![CDATA[Das Meditieren hat mich befähigt, meine Aufmerksamkeit kontrolliert zu steuern. Das bedeutet in der Praxis, dass ich das umsetzen kann, was ich mir vornehme.Die Haftung am Vergangenem oder an der zukünftigen Planung ist deutlich verringert, und somit die Effizienz der aktuellen Tätigkeit verbessert.Die Selbstdisziplin wurde gestählt.Die innere Freiheit durch den Verzicht erreicht.Außerdem habe ich erfahren, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Das Meditieren hat mich befähigt, meine Aufmerksamkeit kontrolliert zu steuern. Das bedeutet in der Praxis, dass ich das umsetzen kann, was ich mir vornehme.<br>Die Haftung am Vergangenem oder an der zukünftigen Planung ist deutlich verringert, und somit die Effizienz der aktuellen Tätigkeit verbessert.<br>Die Selbstdisziplin wurde gestählt.<br>Die innere Freiheit durch den Verzicht erreicht.<br>Außerdem habe ich erfahren, was ich alles nicht bin, und somit erfahren, was ich bin.<br>Die emotionale Stabilität hat sich massiv gesteigert – durch das Seminar „Quelle und Kraft der Gedanken“ und durch die Meditation.<br>Die Beziehung zu meinen Kindern hat sich gebessert. Und meine Ehe würde ich, seit Heike auch meditiert, als glücklich bezeichnen.<br>Die Frustrationstoleranz grenze und der Umgang mit Schmerzen haben sich während der langen Sitzmeditationen deutlich verbessert. Erfahrung der Vergänglichkeit. Schmerzen als einen Freund anzunehmen.<br>Ich habe gelernt, was der Unterschied ist zwischen moralischem Handeln und über den Tisch gezogen zu werden. Mich mit Gebern zu umgeben und diese zu unterstützen.<br>Durch Yoga und vegane Ernährung habe ich gelernt Verantwortung für meine Gesundheit und die Natur zu übernehmen.<br>Einfluss nehmen auf das, was ich positiv verändern kann und alles andere bedingungslos akzeptieren.<br>Ich habe gelernt, zu lernen, und dies als fortlaufenden Prozess zu sehen. Freude am Lernen zu haben. Ich bin jetzt eine Leseratte. Lerne Englisch und Gitarre. Mein Interesse ist allgemein gestiegen. Ich habe Zugang zu höchst interessanter Literatur bekommen.<br>Das Leben zu zelebrieren und zu genießen.<br>Dankbar dem Leben und der Lehre zu sein.<br>Tiefe Verbundenheit mit dem Meister.<br>Fantasie und Schöpfung als höchstes Gut zu sehen.<br>Die Lateinamerikareise war prägend.<br>Ein Gefühl, zu Hause angekommen zu sein.<br>Mich für die Lehre einzusetzen und sie zu verbreiten.<br>Gute Freundschaften mit den Meditierenden zu pflegen, mit der Absicht ein starkes Team zu werden, und den Geist zum Glänzen zu bringen!<br>Roland Eberle, Schüler von Milenko</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meditationsmeister im Westen</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/meditationsmeister-im-westen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jun 2024 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berühmte Personen]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Gendün Rinpotsche]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationsschüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ki-so.care/?p=1853</guid>

					<description><![CDATA[Gendün Rinpotsche (auch Rinpoche geschrieben) wurde 1918 in Kahm, Ost Tibet, geboren. Er hatte von frühester Kindheit an tiefe Sehnsucht nach dem spirituellen Weg. Während der Sommermonate, wenn die Familie ihre Herden auf die Weiden führte, lebte die ganze Familie in einem großen Zelt. Gendüns Lieblingsspiel als kleiner Junge war, sich etwas abseits einer Hütte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Gendün Rinpotsche (auch Rinpoche geschrieben) wurde 1918 in Kahm, Ost Tibet, geboren. Er hatte von frühester Kindheit an tiefe Sehnsucht nach dem spirituellen Weg. Während der Sommermonate, wenn die Familie ihre Herden auf die Weiden führte, lebte die ganze Familie in einem großen Zelt. Gendüns Lieblingsspiel als kleiner Junge war, sich etwas abseits einer Hütte aus belaubten Zweigen zu bauen, in der er sich in Meditationshaltung hinsetzte und verkündete: „Ich bin ein Einsiedler.“ Gendün erinnert sich an diese Zeit: „Obwohl ich damals noch keine religiöse Erziehung erhalten hatte, sehnte ich mich zutiefst nach dem heiligen Dharma. Ich beobachtete sehr genau das Leben meiner Eltern, die einfache und aufrichtige Leute waren. Ich sah, dass die Belange dieses Lebens sie ganz und gar in Anspruch nahmen, und sagte mir: Alle weltlichen Aktivitäten sind sinnlos und ohne Bestand. Worin besteht ihr Nutzen zur Zeit des Todes? Durch dieses intensive Nachdenken wandte sich mein Geist für immer von weltlichen Dingen ab. Mein Vater versuchte immer wieder, mir sein Handwerk beizubringen, nur all seine Mühe war vergebens. Es gelang mir einfach nicht, mit dem Werkzeug geschickt umzugehen. Meine Eltern waren um meine Zukunft besorgt. Schließlich gaben sie meiner wiederholten Bitte nach, einen Meister ausfindig zu machen, von dem ich den heiligen Dharma lernen könne. Sie entschlossen sich, mich in das nahegelegene Kloster von Khyodrag zu bringen, wo ich eine spirituelle Erziehung und gleichzeitig alles für meinen Lebensunterhalt Notwendige erhielt.“<br><br>So begann Gendün mit gerade sieben Jahren seine Lehrzeit im Kloster. Er lebte sehr einfach und befolgte in allem die Regeln der Klostergemeinschaft. Schon bald wurde er aufgrund seiner vorbehaltlosen Bereitschaft, anderen zu helfen und alles mit ihnen zu teilen, für viele ein Vorbild. Doch er interessierte sich weniger für die traditionellen Aktivitäten der Mönche, die aus Lektüre und Rezitation von Texten, Herstellen von Tormas, rituellen Tänzen und anderen formellen Studien bestanden. Anders als die übrigen Mönche wollte er vor allem meditieren und verbrachte, um dies zu erlernen, seine Egend zu Füßen der großen Meister im Kloster.<br><br>Während der Zeit seiner Ausbildung als Heranwachsender führte Gendün einige Einzel Retreats durch. Mit 17 Jahren erhielt er die volle Ordination und mit 21 Jahren begann er im Retreat Zentrum seines Klosters das traditionelle Dreijahresretreat.<br><br>Da er unerschütterliches Vertrauen und tiefe Hingabe besaß, war Lama Gendün ein makelloses Gefäß für die Lehre. Er konnte die Übertragungen seiner Lamas vollkommen in sich aufnehmen und sein Geist wurde vollständig von ihrem Geist durchtränkt. Er praktizierte die Sechs Yogas von Naropa, Unterweisungen zur Praxis mit den subtilen Kanälen und Winden. Von da an trug er nur noch ein einfaches Baumwolltuch, und aufgrund seiner Verwirklichung des Yogas innerer Hitze (Tummo) erlangte er die Fähigkeit, Schnee und Eis zu schmelzen. Sogar im tiefsten Winter brauchte er keine Heizung in seiner Zelle. Ein anderes Zeichen seiner tiefen Meditation war, dass er weder Hunger noch Durst hatte und nur noch sehr wenig aß und trank. Er erlangte direkte und bleibende Kenntnis auch der subtilsten geistigen Zustände.<br><br>Nach seinem Dreijahresretreat blieb er noch mehrere Jahre in strenger Zurückziehung im Kloster Khyodrak, wo er intensiv in Abgeschlossenheit meditierte. Seine Tür blieb verschlossen und der einzige Mensch, zu dem er Kontakt hatte, war sein Koch, der den Schlüssel zu seiner Zelle hütete.<br><br>Eines Tages besuchte ihn sein Wurzellama Tulku Tendsin von Khyodrak. Er ließ die Tür zu Lama Gendüns Zelle öffnen und sagte: „Es ist jetzt an der Zeit für dich hinauszugehen. Deine Meditation ist vollendet. Du hast Verwirklichung in der Praxis erlangt, und es ist nicht länger nützlich, in Zurückgezogenheit zu bleiben. Du bist wahrhaftig zu einem „Halter des Segens“, einem Vermittler unerschöpflicher Güte geworden und kannst von nun an durch ein Leben unter den Menschen zum Wohl der Wesen wirken. Deine Verwirklichung ist unumstößlich. Du bist wie ein goldener Fels, da kannst du dir sicher sein. Handle von jetzt an nach deinem eigenen Ermessen.“ Gendün ging also auf Pilgerreise und besuchte die heiligen Stätten von Tibet und Nepal, wo er viele Opferungen und intensive Wunschgebete machte. Danach begab er sich wieder ins Retreat und meditierte in verschiedenen Höhlen, die von großen Meistem der Vergangenheit wie Padmasambhava und Milarepa gesegnet waren.<br><br>Dort erwarb Gendün Rinpotsche seine Verwirklichung. Jeder, der ihm begegnete, spürte unmittelbar die Kraft seines spirituellen Einflusses, seiner Güte und die warme Ausstrahlung seines Mitgefühls.<br><br>Als sich Ende der fünfziger Jahre die Ereignisse in Tibet zuspitzten und das Land vollständig militärisch besetzt wurde, lebte Gendün Rinpotsche immer noch zurückgezogen in den Bergen. Da erschien ihm eine weibliche Schutzgottheit, die ihm riet, nach Süden aufzubrechen und ihm ihren Schutz für die Gegenwart und die Zukunft versprach. Ohne den Weg im mindesten zu kennen, begab er sich zusammen mit zwei Freunden auf den Weg. In der Gewissheit des Schutzes der Drei Juwelen gelang es ihnen, die chinesischen Linien zu durchqueren und nach Indien zu gelangen. Dort angekommen gingen sie zum 16. Gyalwa Karmapa, der Gendün Rinpotsche kurze Zeit später zu einem seiner Wohltäter in Kalimpong in Bengalen schickte. Dort lebte Gendün Rinpotsche etwa weitere zwölf Jahre in Zurückgezogenheit.<br><br>Jedes Jahr begab sich der Rinpotsche nach Rumtek, zum Kloster des 16. Karmapa in Sikkim und erhielt von ihm viele Übertragungen. Dann wurde er vom Karmapa zur Betreuung eines neuen Klosters nach Bhutan geschickt.<br><br>1974 wandte sich der Karmapa, der seine erste Reise in den Westen vorbereitete, mit folgenden Worten an Gendün: „Ich werde nach Amerika und Europa reisen. Die Menschen dort sind wohlhabend, nur sie kennen die Lehre des Dharma nicht und leiden deshalb sehr unter ihren Emotionen, wie Stolz, Eifersucht, Begierde und Hass. Nur eine authentische spirituelle Praxis kann ihr Leid lindern und sie zur Befreiung führen. Wenn alle Voraussetzungen für die Weitergabe der Lehren des großen Fahrzeugs zusammenkommen, wird es deine Aufgabe sein, sie im Westen zu verbreiten. Dagegen gibt es nichts einzuwenden, ich kenne die Zeichen. Ich weiß, dass du ein Lama bist, der seine Praxis zum Abschluss gebracht hat. Für dich ist jetzt die Zeit gekommen, zum Wohl der Wesen zu wirken.“<br><br>Gendün erinnert sich an seine Reaktion: „Von der Aussicht auf solch eine Aufgabe fühlte ich mich völlig erschlagen. Ich sagte nichts, denn ich war unfähig zu antworten.“ Karmapa legte mir seine Hand auf den Kopf und sage lächelnd: „Ein Gönner hat mir einen Teil seines Besitzes in Frankreich geschenkt. Wir sollten dort ein großes Zentrum aufbauen, von dem sich die Lehre des Dharma verbreiten kann. Viele Menschen im Westen können dadurch Zugang zu den Lehren Buddhas finden, und das wird sehr hilfreich für sie sein. Du wirst also nach Europa gehen. Sei unbesorgt, du besitzt das zur Erfüllung dieser Aufgabe notwendige Karma. Die Zeit ist für dich gekommen, ans Werk zu gehen.“<br><br>Lama Gendün Rinpotsche kam im August 1975 in Frankreich an. Von da an widmete er sich ohne Unterbrechung der ihm durch Gyalwa Karmapa anvertrauten Aufgabe: den unverfälschten Dharma im Westen zu verbreiten. Seine Aktivität führte ihn in die meisten Länder Europas. Er machte Dhagpo Kagyu Ling in der Dordogne zu einem bedeutenden Dharma Zentrum und gründete 1984 Dhagpo Kündröl Ling in der Auvergne mit seinen Retreat Zentren, Praxis Klöstern und dem großen Tempel.<br><br>Lama Gendün Rinpotsche war Mönch, Yogi und vollendeter spiritueller Meister. Der 16. Gyalwa Karmapa gab ihm die gesamte Übertragung der Kagyü Schule und macht ihn damit zu einem seiner Linienhalter. Gendün Rinpotsche hat maßgebend an der Verwurzelung des Dharma in Europa mitgewirkt und verließ seinen Körper am 31. Oktober 1997.<br></p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Der 16. Gyalwa Karmapa (Rangdjung Rigpe Dordje):<br>„Mit Jigmela lasse ich euch mein Herz, mit Gendün Rinpotsche ein reines Juwel.<br><br>„Ich habe keine Lebensgeschichte. Ich habe nur Tee getrunken und Tsampa gegesssen.“<br>Gendün Rinpotsche</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meditation nach Maß</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/meditation-nach-mass/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2024 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Haften]]></category>
		<category><![CDATA[individuellen Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Lernpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationsschüler]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ki-so.care/?p=1841</guid>

					<description><![CDATA[Betrachtung über den Weg der individuellen Meditation Milenko Vlajkov ist ein Meditationsmeister, der seit 1984 die Lehre der individuellen Meditation im Westen vertritt und verbreitet. Seit 1992 lebt und unterweist er die Meditationspraxis in Süden Deutschlands. Das Programm umfasst Vorträge und Workshops zum Thema der individuellen Meditation und der persönlichen Entwicklung. Täglich kurze Übungen bereiten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><strong>Betrachtung über den Weg der individuellen Meditation</strong><br><br>Milenko Vlajkov ist ein Meditationsmeister, der seit 1984 die Lehre der individuellen Meditation im Westen vertritt und verbreitet. Seit 1992 lebt und unterweist er die Meditationspraxis in Süden Deutschlands. Das Programm umfasst Vorträge und Workshops zum Thema der individuellen Meditation und der persönlichen Entwicklung. Täglich kurze Übungen bereiten den Schüler darauf vor, einmal im Jahr eine Meditationswoche mitzumachen, bei der er die erste Einsicht in die wahre Natur aller Dinge bekommen kann. Ein Gespräch am Vorabend eines Workshops hat mich dazu bewegt, diesen Artikel zu schreiben.<br><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color"><em>Frage: Können Sie mit dem Unterschied zwischen den verschiedenen Meditationswegen und dem Weg der individuellen Meditation etwas verdeutlichen?</em><br></mark><br><strong>Milenko:</strong> Alle Meditationsansätze und Meditationslehren einschließlich der wissenschaftlichen Meditationen basieren darauf, dass der Schüler eine Anweisung bekommt und diese dann praktiziert, manchmal auch jahrelang. Wenn der Schüler eines Tages die notwendige schwingungslose Konzentration erworben hat, kann er eine anspruchsvolle Aufgabe bekommen, um die spirituelle Realität zu erforschen. Im Unterschied dazu wechselt die individuelle Meditation die Aufgaben in regelmäßigen Abständen, denn unser Ansatz basiert darauf, dass der Schüler möglichst viele, unterschiedliche Meditationen bekommt, damit sein Geist ständig gefördert wird.<br><br><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Frage: Sind das die gleichen Prinzipien, wie sie die Lernpsychologie entdeckt hat?</mark></em><br><br><strong>Milenko:</strong> Ja, diese Prinzipien verweisen darauf hin, dass wir nur dann unerwünschten Gewohnheiten abbauen können, wenn sie der Übende mit immer neuen, ungewöhnlichen Sachen beschäftigt. Gewohnheitsmäßig praktizierte Meditation verfestigten den vorhandenen Zustand und der Schüler macht keinen Fortschritt mehr. Die Aufgabe eines guten Meisters ist es, darauf zu achten, dass seine Schüler ihre ineffizienten Denk- und Verhaltensmuster abbauen, indem sie sich der Automatismen bewusstwerden.<br><br><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Frage: Können sie etwas genauer darauf eingehen, welche Kriterien sie anwenden, um die entsprechenden Meditationen für den Schüler zu bestimmen?</mark></em><br><br><strong>Milenko:</strong> Wichtige Faktoren, die die individuelle Meditation berücksichtigen und die in keiner anderen Lehre beurteilt werden, sind z.B. das Alter des Übenden, das Geschlecht, die geistige und körperliche Verfassung, die Lebensumstände, der Beruf, die Einstellung und die Fähigkeit, mit der Meditation umzugehen, dass schon vorhandene Wissen und die Erfahrung des Schülers.<br><br><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Frage: Was wird damit erreicht, wenn die persönlichen wichtigen Faktoren zur Bestimmung der Meditation herangezogen werden?</mark></em><br><br><strong>Milenko:</strong> Das Ziel und die Kriterien für die richtige Meditation sind eigentlich, dem Übenden die Aufgabe zu erteilen, die er gerade nach erledigen, jedoch nicht vollkommen umsetzen kann. Der Übende soll so herausgefordert sein, wie jemand, der mit letzten Kräften ans Ziel kommt und am Ziel sogar vor Erschöpfung zusammenbricht, damit er tatsächlich die Blockaden im Geiste abbauen kann. Die Meditation als solche ist eine kleine Übung, die immer dazu dient, die phylogenetisch jüngsten Funktionen des Bewusstseins zu fördern und zu erhalten.<br><br><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Frage: Zum Begriff „phylogenetisch“ ist zu sagen, dass damit die stammesgeschichtlich jüngsten Entwicklungsstufen der Menschheit gemeint sind, wie z. B. das Denkvermögen, die Logik und die Kreativität. Welche Bedeutung und welche Verbindung haben phylogenetische Funktionen zur Meditation?</mark></em><br><br><strong>Milenko:</strong> Diese jüngsten Faktoren der Menschen sind am sensibelsten. Wenn sie nicht gepflegt werden und wenn man das nicht berücksichtigt und sie nicht benutzt, dann werden diese Funktionen am ehesten zurückgebildet. Wir beschäftigen uns damit, weil wir davon ausgehen, dass das einzige Bekannte, was wir haben, dieses Leben ist und dass wir in diesem Leben so viel wie möglich erreichen wollen. Wir wollen nicht mit der Wiedergeburt und mit Karma spekulieren, da es keine hundertprozentigen Beweise dafür gibt. Wir wollen uns in unserem Inneren von allen Blockaden wie Haften und Gier befreien. Nur wir wollen nicht das Menschliche in uns vernichten.<br><br><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Frage: In welchem Zusammenhang steht das Befreien von Haften und das Vernichten des Menschlichen?<br></mark></em><br><strong>Milenko: </strong>Hier ist ein großer Unterschied zum Buddhismus und Hinduismus, die davon ausgehen, dass man sich vom Haften befreien muss, um die Erleuchtung zu erlangen. Das wird z. B. im Buddhismus dadurch erreicht, dass man keine Gedanken, Absichten oder Wünsche hat. Es gibt hierzu ein bekanntes Schlagwort, was auch in anderen Traditionen bekannt ist, nämlich „im Hier und Jetzt“ zu leben.<br>Das Ziel der Lehre der individuellen Meditation ist, den Übenden zu befähigen, sich je nach Bedarf von allen Wünschen zu befreien, die er nicht erfüllen kam. Solange wir leben, ist es angenehmer, mit den Wünschen zu leben und auf die, die wir nicht erfüllen können, so zu verzichten, als hätten wir sie überhaupt nicht. Wenn wir letztendlich wissen, wir werden sterben, dann ist es besser, alle Wünsche zu löschen und endgültige Erleuchtung laut der buddhistischen Tradition zu erlangen und ins Nirvana zu gehen. Die Voraussetzung dafür ist jedoch ein hoch geschulter Geist.<br><br><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Frage: Bedeutet das, dass es möglich ist, in diesem Leben Erleuchtung zu erlangen?</mark></em><br><br><strong>Milenko: </strong>Das ist eine sehr ungenaue Frage, weil wir zuerst den Begriff der Erleuchtung definieren sollten. Wenn die Erleuchtung darin besteht, inneren Frieden zu haben, dann ist es möglich; wenn die Erleuchtung darin besteht, ewiges Glück zu haben oder in ewiger Ekstase zu leben, dann ist es nicht möglich. Wenn die Erleuchtung darin besteht, in einem ewig harmonischen Zustand zu bleiben, dann ist es auch nicht möglich.<br>Die Hoffnung, ewig glücklich zu sein, entspricht nicht der menschlichen Natur. Ewig glücklich zu sein ist genauso fesselnd, genauso hemmend für die Entwicklung wie die Idee, ewig unglücklich zu sein. Wenn aber die Erleuchtung darin besteht, Einsicht in die wahre Natur aller Dinge zu bekommen und wenn diese Einsicht jederzeit, bei jeder nächsten Gelegenheit, bei jeder nächsten Aufgabe, wie eine blitzartige Einsicht auf jede Antwort kommt, dann ist es möglich. Das ist einfach ein plötzliches Erwachen.<br><br><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Frage: Habe ich einen Vor- oder Nachteil, wenn ich schon seit längeren Jahren meditiere?</mark></em><br><br><strong>Milenko:</strong> Das hängt davon ab, ob du nur eine Meditation oder unterschiedliche Meditationen praktizierst und ob diese Aufgaben deinen Bedürfnissen und deiner Situation entsprechen. Im Sommer sollte eine Meditation eine abkühlende und beruhigende Wirkung haben, damit die Person die Hitze gut verträgt. Praktiziert die Person dieselbe Meditation im Winter, kühlt sich der Übende noch mehr ab und setzt die eigenen Abwehrkräfte dadurch herab. Das ist so, als wurde jemand im Winter viel Eis essen, um die Kälte nicht mehr so deutlich zu spüren. So ist es auch mit der Meditation, d. h., wenn die Meditation passend ist, den Jahreszeiten und den Umständen angepasst, dann kann die Meditation einen Nutzen haben. Nur nach einem Jahr hat die Meditation sowieso die Entwicklungskraft verloren und die Person braucht eine andere, anspruchsvollere Aufgabe, sonst wird die Meditation zur Gewohnheit und blockiert die Weiterentwicklung.<br><br><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Herr Vlajkov, ich bedanke mich für das informative Gespräch und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg beim Bekanntmachen und Entwickeln der Lehre der individuellen Meditation.<br></mark></em>(ES)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buchbesprechung – Zen-Geist, Anfänger-Geist</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/buchbesprechung-zen-geist-anfaenger-geist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jun 2024 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
		<category><![CDATA[Satori]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Shumryu Suzuki]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Zen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ki-so.care/?p=1837</guid>

					<description><![CDATA[Buchbesprechung Zen-Geist, Anfänger-Geist, Unterweisungen in Zen-Meditationvon Shunryu Suzuki (Autor)Originalverlag: Theseus Verlag in Kamphausen Media GmbH, ISBN: 978-3-442-34576-2 Kurzbeschreibung Zen-Geist ist einer der rätselhaften Ausdrücke, die von Zen-Lehrern benutzt werden, um die Menschen auf sich selbst zurückzuwerfen, um sie zu veranlassen, ihren alltäglichen Geist zu hinterfragen und sich darüber zu wundem, was und wie dieser Geist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center has-large-font-size wp-block-paragraph">Buchbesprechung</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph"><strong>Zen-Geist, Anfänger-Geist, Unterweisungen in Zen-Meditation</strong><br>von Shunryu Suzuki (Autor)<br>Originalverlag: Theseus Verlag in Kamphausen Media GmbH, ISBN: 978-3-442-34576-2<br><br>Kurzbeschreibung<br><br><strong>Zen-Geist </strong>ist einer der rätselhaften Ausdrücke, die von Zen-Lehrern benutzt werden, um die Menschen auf sich selbst zurückzuwerfen, um sie zu veranlassen, ihren alltäglichen Geist zu hinterfragen und sich darüber zu wundem, was und wie dieser Geist eigentlich ist.<br><br>Die Unschuld dieser Nachforschung ist ein <strong>Anfänger-Geist, </strong>es ist der offene Geist, die Haltung, die sowohl Zweifel wie Zuversicht einschließt sowie die Fähigkeit, die Dinge immer frisch und neu zu sehen.<br><br><strong>Zen-Geist </strong>– <strong>Anfänger-Geist </strong>handelt davon, wie Zen zu praktizieren ist. Es geht ein auf Haltung und Atmung, auf die grundlegende Einstellung und das Verständnis, die Zen-Praxis möglich machen, auf Nicht-Dualität, Leerheit und Erleuch­tung. Man beginnt zu verstel.cn, was Zen wirklich bedeutet.<br><br>Die Biografie des Autors wurde schon an dieser Stelle (<a href="https://individuelle-meditation.org/buchbesprechung-shunryu-suzuki-oder-die-kunst/">Shunryu Suzuki oder die Kunst&#8230;.</a>) vorgestellt.<br><br>Wer ihn noch nicht kennt, ist mit diesem Buch über Zen mehr als gut beraten und sollte es unbedingt lesen! Suzuki ist in den 60ern von Japan nach Amerika ausgewandert und hat dort über Jahrzehnte hinweg junge und alte Amerikaner als Zen Schüler angenommen und unterrichtet. Unter anderem hat er auch das erste Zen Kloster im Westen gegründet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In den vielen Jahren in Amerika hat er die „westliche“ Art zu leben und zu denken kennengelernt. Dadurch wird das Buch besonders zugänglich und gut verständlich. Seine ganze Geschichte wird in der Biografie erzählt und es wird auch das vorliegende Buch erwähnt.<br>Besonders für den „Anfänger“ ist dieses Buch hilfreich, gibt es doch Einsicht in den Zen-Gedanken genauso wie Anleitung für die Praxis. Wer sich alleine in Zazen übt und im Alltag versucht Zen zu e­ben, wird dankbar die vielen Impulse, die das Buch bzw. Suzuki Roshi gibt, annehmen. Suzuki spricht nicht viel von Erleuchtung oder Satori oder anderen Glückszuständen, die viele Übende so oft anstreben – einfach „sitzen“ &#8230;!<br>Das Buch ist auf Initiative einiger seiner Schüler entstanden, die erfolgreich seine Vorträge zu­sammengefasst haben. Es ist in kurze Kapitel gefasst, wohl den Vortragen entsprechend, aber aufeinander aufbauend, sodass sich dem Leser mit jedem Kapitel etwas mehr erschließt. Dieses Buch ist mehr als ein Ratgeber oder eine Anleitung; es enthält den Geist Suzukis – zumindest für den, der es aufmerksam zu lesen versteht.<br>Karin Mikel</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Koan – Ein Blick in die Realität</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/koan-ein-blick-in-die-realitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2024 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Koan]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://im-demo.kittlaus.com/?p=1776</guid>

					<description><![CDATA[Koan bedeutet wörtlich: öffentliche Dokumente. Seit Jahrhunderten ist das ein meist kurzer Dialog zwischen Meister und Schüler, der dem Schüler hilft, den Quantensprung vom Verstand zum Nicht-Verstand, dem Zustand wacher Gedankenlosigkeit, zu vollziehen.Ein Koan beinhaltet nicht die persönliche Meinung eines einzelnen Menschen, sondern das höchste Prinzip. Es kann nicht durch Logik erfasst, nicht mit Worten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Koan bedeutet wörtlich: öffentliche Dokumente.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Seit Jahrhunderten ist das ein meist kurzer Dialog zwischen Meister und Schüler, der dem Schüler hilft, den Quantensprung vom Verstand zum Nicht-Verstand, dem Zustand wacher Gedankenlosigkeit, zu vollziehen.<br>Ein Koan beinhaltet nicht die persönliche Meinung eines einzelnen Menschen, sondern das höchste Prinzip. Es kann nicht durch Logik erfasst, nicht mit Worten wiedergegeben und nicht in Schriften erklärt werden; es lässt sich nicht mit dem Verstand messen.<br>Eines der ersten Koans wurde von Buddha auf dem Geierberg vermittelt. Buddha saß dort mit einer Lotusblüte in der Hand vor seinen Schülern und schwieg, anstatt einen Vortrag zu halten, wie es alle erwartet hatten. Die Mönche wurden bereits unruhig, als einer von ihnen zu lachen begann. Da stand Buddha auf, gab ihm die Lotusblüte und ging.<br>Wie kommt es nun, dass es bis heute lediglich 1.700 Koans gibt? Koans können nur von Menschen mit erleuchtetem Geist geschaffen werden, die das, was sie verstanden haben, mitteilen wollen. Koans sind nicht dafür da, Wissen über bestimmte Gebiete zu vermitteln oder Themen für Diskussionen zu liefern.<br>Im Westen wird das Koan oft als eine Art Rätsel verstanden. Ein Rätsel ist allerdings über den Verstand, durch rationales Denken zu lösen.<br>Ein Koan hingegen ist ein Paradoxon, das mithilfe unseres normalen Denkens nicht erfasst werden kann. Es kann nur von einer Ebene außerhalb des Verstandes verstanden werden, wenn sich ein Zustand von „Nicht-Verstand“, von „Gedankenlosigkeit“ einstellt. In dieser „Lücke“ zwischen den Gedanken kann ein Koan erfahren werden.<br>Diese existentielle Erfahrung ist das Kernstück der Koan Übungen, die in der Rinzaischule des ZEN ihre stärksten Anwendungen finden.<br>Normalerweise ist unser Geist unruhig, Gedanken kommen und gehen und es gibt kaum einen Augenblick der Stille, der Zentriertheit. In unserem normalen mentalen Zustand lassen wir uns vom Strom der Gedanken mitreißen, die von hier nach da ziehen, halten uns ständig entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft auf. Das Koan hilft dem Übenden, sich zu konzentrieren. Alle Aufmerksamkeit fokussiert sich auf einen Punkt und von da an können wir das Sein, das Wesen der Existenz wie ein Pfeil aus reinem Bewusstsein durchdringen und erfahren.<br>Mit dem Wort <em><strong>Kung</strong></em> (oder <em>Ko</em> „öffentlich“) ist gemeint, dass das Koan keine persönlichen Deutungen zulässt. Das <strong><em>an</em></strong> (= Dokumente) bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Aufgezeichnete mit den Lehren der Weisen in Einklang steht.<br>Was heißt „im Einklang mit den Lehren der Weisen?“ Die heiligen Männer waren sehr betrübt darüber, dass fühlende Wesen sich an den Kreislauf von Geburt und Tod und an die Täuschungen und Irrwege der Sinne klammerten. Also stellten sie mit den Koans Worte zur Verfügung, um das Wortlose verfügbar zu machen, und gaben Formen vor, um das Formlose greifbar zu machen.<br>Die Erleuchteten standen jedoch alle vor einem Problem: Wie kann man das ausdrücken, was man nicht ausdrücken kann?<br>Tözan meinte dazu: „Wenn alles verstanden ist, sind die Worte vergessen.“<br>Osho formulierte es so: „Wahrheit wird in der Stille erfahren. Und wenn Wahrheit durch Stille erfahren wird, kann sie auch nur durch Stille ausgedrückt werden.“<br>Die alten Meister waren daher sehr kreativ, wenn es darum ging Mittel und Wege zu ersinnen, um ohne Worte zu sprechen. Sie provozierten, schüttelte, schlugen und rüttelten die Schüler so lange und immer wieder, bis sie die wahre Natur aller Dinge, die Wirklichkeit erkennen konnten. Die Meister brüllten, nahmen den Stock oder machten eine knappe Bemerkung – alles war recht, um eine Lücke im unablässigen Strom der Gedanken herzustellen. Ihre Abneigung gegen wortreiche Erklärungen wird in Mumons berühmten Zitat deutlich: „Der Gebrauch von Worten ist so, als ob man den Mond mit einem Stock schlagen wollte oder sich am Schuh kratzt, weil der Fuß juckt.“<br>Laufe der Jahrhunderte wurden dann allerdings Dialoge zwischen den alten Meistern und deren Schülern aufgezeichnet und zur Unterweisung von Suchenden verwendet. Diese Aufzeichnungen sind die Grundlage dessen, was uns heute als Koans bekannt ist. Obwohl sie mittlerweile mehrere hundert Jahre alt sind, steckt in ihnen immer noch die gleiche Kraft. Die Koans können die verborgenen Barrieren in uns aufbrechen, die uns davon abhalten, das Leben in seiner wahren Essenz zu führen.<br>Es gibt Bücher zu diesem Thema auch in deutscher Übersetzung. Es macht nur keinen Sinn, diese Aufzeichnungen und Auslegungen zu lesen und zu versuchen diese zu verstehen.<br><br>Oft ist das erste Koan, das ein Schüler bekommt, das Koan von Chao-Chou: Ein Mönch fragte den Zen-Meister Chao-Chou: „Hat ein Hund Buddha Natur?“<br>Chao-Chou antwortete: „Mu!“<br><br>(Das chinesische „Mu“ heißt übersetzt „nichts, nicht-sein“. Es wäre jedoch falsch, die Antwort wörtlich zu verstehen, denn Buddha sagte, dass alle Lebewesen eine Buddha-Natur haben. Hat der Hund nun eine Buddha-Natur oder nicht … ?!) <br>Normalerweise geht der Schüler hinaus und versucht auf das Koan, das ihm gegeben wurde, eine Antwort zu finden. Er setzt sich hin und grübelt, sein Verstand produziert viele Antworten. Immer wieder geht er zum Meister, sagt seine Antwort, und der Meister schickt ihn wieder weg. In den Anfangszeiten kam es auch vor, dass der Meister ihn schlug, ihn hinauswarf, „Falsch! Geh tiefer! Tiefer!“ brüllte – und der Schüler ging, um von vorne anzufangen.<br><br>Es geschieht also ständig das gleiche, bis der Schüler eines Tages endlich die Antwort erfährt. Zunächst versucht er, das Koan über seinen Verstand zu lösen, aus sicherer Entfernung und er bleibt ein Außenseiter. Das versetzt ihn in einen quasi neurotischen Zustand, vergleichbar mit jemandem, der sich an der Spitze einer sehr hohen Stange festhält und dem man sagt, er solle einen Schritt nach vorne machen. Wenn er erst einmal eins geworden ist mit dem Koan, es atmet, isst, lebt, alle Gegensätze in sich aufgenommen hat, offenbart sich die Antwort. Und dann, für einen Augenblick, ist alles verstanden. Der Zen-Meister Hakuin riet seinen Schülern folgendes für die Verwendung von Koans: „Wenn du dir ein Koan vornimmst und es ohne Unterlass erforschst, sterben deine Gedanken und die Forderungen deines Egos werden zerschmettert. Es ist, als ob sich vor dir ein riesiger Abgrund auftun würde und du dich nirgendwo mit Händen oder Füßen festhalten könntest. Du bist mit dem Tod konfrontiert und dein Herz brennt wie Feuer. Dann plötzlich bist du eins mit dem Koan, und Körper und Geist lassen los. Dies ist damit gemeint, wenn man sagt, man erlange Einsicht in seine wahre Natur. Du musst unaufhörlich nach vorne gehen, und wenn du diese gesammelte Konzentration und Aufmerksamkeit aufbringst, kannst du zweifellos bis zur unendlichen Quelle deines Seins vordringen.“<br>(MS)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
