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	<title>Entscheidungstheorie &#8211; Individuelle Meditation</title>
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	<title>Entscheidungstheorie &#8211; Individuelle Meditation</title>
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		<title>Herz und Geist – Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 12:03:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Entscheidung für den einen oder anderen meditativen Weg ist wahrscheinlich noch schwieriger zu treffen. Es geht schließlich darum, die eigenen phylogenetisch jüngsten Fähigkeiten zu fördern und aufrechtzuerhalten. Diese Fähigkeiten haben sich als letzte in der menschlichen Stammesgeschichte entwickelt. Dazu gehören, unter anderem, anspruchsvolle Denkarten (analytisches und synthetisches Denken, abstraktes, deduktives und induktives Denken), die Wirklichkeit [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Entscheidung für den einen oder anderen meditativen Weg ist wahrscheinlich noch schwieriger zu treffen. Es geht schließlich darum, die eigenen phylogenetisch jüngsten Fähigkeiten zu fördern und aufrechtzuerhalten. Diese Fähigkeiten haben sich als letzte in der menschlichen Stammesgeschichte entwickelt. Dazu gehören, unter anderem, anspruchsvolle Denkarten (analytisches und synthetisches Denken, abstraktes, deduktives und induktives Denken), die Wirklichkeit weise zu bewerten, ein Gefühl fürs Schöne zu haben, moralisch zu handeln, kreativ zu sein usw. <br>Ein gutes Beispiel für eine falsche Entscheidung auf dem meditativen Weg ist, eine und dieselbe Meditation ein Leben lang zu praktizieren. Wenn man bedenkt, dass der Übende bestrebt ist, sich vom Haften aller Arten zu befreien, passiert durch eine und dieselbe Meditation das Gegenteil: Man beginnt an der Meditation zu haften. Sie versetzt den Übenden in einen angenehmen, ja sogar wunderbaren Zustand, und der Lernpsychologie zufolge wird dieser Zustand konditioniert. Statt die phylogenetisch jüngsten Fähigkeiten zu fördern, bewirkt sie ihr Verkümmern. Der Übende genießt den Augenblick auf Kosten der eigenen Zukunft!</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Bei einer rein analytischen Entscheidung für einen meditativen Weg fehlt natürlich „das Herz“. Paradoxerweise ist „das Herz“ auch eine Entscheidungssache. Findet man heraus, dass ein Weg für einen der richtige wäre und gleichzeitig hat man aber keine Vorliebe dafür, wäre es empfehlenswert, diese zu entwickeln. Und sie kommt durch die meditative Praxis, indem man immer wieder versucht, mit Hingabe zu meditieren.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Die Wahl des Weges ist auch mit der Wahl des Lehrers verbunden. Entscheidet sich jemand für einen Lehrer nur nach dem Gefühl, verliert er meistens unnötig Zeit, bis er einen für sich selbst richtigen gefunden hat. Es ähnelt dem Versuch, aus einem Korb voller wunderschöner Rosen eine ohne Dornen, mit geschlossenen Augen herauszusuchen. Dabei gibt es im Korb nur wenige ohne Dornen. Die andere Möglichkeit wäre, die Rose mit offenen Augen zu suchen.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">So ist es auch mit dem richtigen Meditationslehrer und der richtigen Meditationslehre.</p>
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		<title>Herz und Geist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2023 08:45:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Entscheidungstheorie als Hilfe auf dem meditativen Weg Im Laufe des Lebens fällen Menschen unzählige Entscheidungen. Oft müssen sie sich entscheiden, wie z. B. wenn es sich um biologische Bedürfnisse handelt (Schlafen, Essen, Toilette usw.). Solche Entscheidungen machen einem keine „Kopfschmerzen“ man fällt sie, ohne viel darüber nachzudenken. Andere Entscheidungen sind etwas schwieriger zu fällen.&#160; Entweder man [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Entscheidungstheorie als Hilfe auf dem meditativen Weg</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Im Laufe des Lebens fällen Menschen unzählige Entscheidungen. Oft <strong>müssen </strong>sie sich entscheiden, wie z. B. wenn es sich um biologische Bedürfnisse handelt (Schlafen, Essen, Toilette usw.). Solche Entscheidungen machen einem keine „Kopfschmerzen“ man fällt sie, ohne viel darüber nachzudenken.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Andere Entscheidungen sind etwas schwieriger zu fällen.&nbsp; Entweder man muss sich für eine von mehreren angenehmen Sachen entscheiden (wie z.&nbsp;B. ins Kino gehen, ein interessantes Buch lesen oder sich mit dem Freund treffen) oder für eine von mehreren unangenehmen Sachen (wie z.&nbsp;B. zum Zahnarzt wegen Zahnschmerzen gehen, Zahnschmerzen dulden oder eine Schmerztablette nehmen). Solche Entscheidungen fällt man oft intuitiv, sozusagen „aus dem Bauch heraus“. Man verlässt sich auf das eigene Gefühl. Bei den angenehmen Entscheidungen denkt man selten darüber nach, ob die Entscheidung richtig war, man hat die Folgen genossen, der Film war ja hochinteressant!</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Etwas komplizierter schaut es bei den unangenehmen Entscheidungen aus, entscheidet man sich, die Zahnschmerzen zu dulden, werden sie wahrscheinlich im Laufe der nächsten Stunden stärker. Nimmt man eine Schmerztablette, vergehen sie für eine Weile und kommen meistens wieder zurück. Entscheidet man sich mehrmals für die Tablette, hat diese Entscheidung auf Dauer noch unangenehmere Folgen (z.&nbsp;B. die Entzündung einer Zahnwurzel breitet sich auf die nächste aus – die unangenehmen Folgen multiplizieren sich!). Eine vernünftige Entscheidung ist in solchen Fällen ratsamer.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Die dritte Gruppe von Entscheidungen fällt man selten, und wenn man sie getroffen hat, lebt man danach jahrelang mit deren Folgen (Beispiele dafür sind: ein Haus kaufen, jemanden heiraten, einen Beruf erlernen). Die Folgen können sowohl angenehm als auch unangenehm sein. Fällt man eine solche Entscheidung „aus dem Bauch“, läuft man Gefahr, unglücklich zu leben. Fällt man sie durch eine nüchterne Analyse, ist Unglück wieder die wahrscheinliche Folge. Um eine richtige Entscheidung zu treffen, ist es ratsam, eine emotionale und gleichzeitig vernünftige Entscheidung zu treffen.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Die Fortsetzung folgt mit dem nächsten Blog-Beitrag.</strong></p>
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