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	<title>Entscheidungen &#8211; Individuelle Meditation</title>
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		<title>Wie ein Heiliger regierte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor langer Zeit gab es ein Land, in dem es nach dem Ableben eines Königs ohne Thronfolger Sitte war, dass die Minister einen Palastelefanten freiließen. Dieser Elefant ergriff dann irgendjemanden und beförderte ihn rücklings hinter seinen Kopf. Dieser „Jemand“ wurde nun ohne weitere Fragen zum König gekrönt.Einmal geschah es, dass ein heiliger Mann vom Elefanten [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Vor langer Zeit gab es ein Land, in dem es nach dem Ableben eines Königs ohne Thronfolger Sitte war, dass die Minister einen Palastelefanten freiließen. Dieser Elefant ergriff dann irgendjemanden und beförderte ihn rücklings hinter seinen Kopf. Dieser „Jemand“ wurde nun ohne weitere Fragen zum König gekrönt.<br>Einmal geschah es, dass ein heiliger Mann vom Elefanten ausgewählt wurde. Er wurde mit allem Pomp und Zeremonien zum Hof gebracht. Der Heilige war verwirrt und fragte die Minister: „Was ist geschehen? Warum bringen Sie mich hierher?“<br>„Sie werden zum König gekrönt. So ist es Brauch. Sie wurden vom Palastelefanten ausgewählt.“<br>„Nein, nein, ich will überhaupt kein Königreich. Ich bin ein Mönch.“<br>„Bitte enttäuschen Sie uns nicht“, baten eindringlich die Minister. Sie beschworen ihn, die Krone anzunehmen. Der Heilige stimmte widerwillig zu.<br>Der Heiligenmonarch war gleichgültig gegenüber allem, was im Königreich passierte. Trotzdem ging alles ohne Probleme und es herrschte Wohlstand.<br>Der Herrscher des Nachbarlandes hörte von der Verhaltensweise des neuen Königs und glaubte, dass dies eine gute Gelegenheit wäre, dessen Königreich zu erobern und seinem eigenen einzuverleiben.<br>Die Minister informierten den Heiligenmonarch über diese Absicht, worauf dieser fragte: „Warum will er unser Königreich erobern? Was haben wir ihm getan?“<br>„Wir wissen es nicht. Es gibt keinen wirklichen Grund. Seine Armeen überschreiten unsere Grenzen. Bitte, erteilen Sie Ihre Befehle und wir werden kämpfen.“<br>„Nein, nein. Bleibt ruhig. Warum sollten wir kämpfen?“<br>Die Minister waren verwirrt. Sie wussten nicht, was sie tun sollten.<br>Da der gegnerische Herrscher feststellen musste, dass die Streitmächte nicht gekommen waren, um mit ihm zu kämpfen, ging er zu dem Heiligenmonarchen. Dieser verhielt sich gleichgültig.<br>Der gegnerische Monarch sprach zu ihm: „Oh, Rajah! Ich bin gekommen, um mit dir zu kämpfen. Was sagst du dazu?“<br>„Was willst du damit erreichen? Warum willst du mit uns kämpfen?“<br>„Ich will dein Königreich erobern.“<br>„Oh, Herrscher! Dazu brauchst du nicht mit meinen Armeen zu kämpfen. Du kannst diese Krone haben. Ich bin nur ein Mönch. Ich war immer ein Mönch. Ich werde verschwinden. Komm her, besteige den Thron. Von nun an bist du auch der Herrscher dieses Königreiches“, so sprach der Heilige in seiner friedlichen Art und ging davon.<br>Der gegnerische König war beschämt. In tiefer Verwirrung warf er sich vor den Heiligenmonarch nieder, bat um Verzeihung und bot – anstelle das Reich des Heiligen einzunehmen – sein Königreich an. Und so wurde der Heilige Herrscher beider Königreiche!<br>Die Minister, die voller Ehrfurcht dasaßen, wurden erleuchtet. Sie verstanden die Kraft des Verzichts. Eine ganze Nation wurde vor dem Blutvergießen gerettet, und der Heilige gewann ein Königreich, ohne darum gebeten zu haben.</p>
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		<title>Herz und Geist – Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 12:03:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Entscheidungstheorie]]></category>
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					<description><![CDATA[Entscheidung für den einen oder anderen meditativen Weg ist wahrscheinlich noch schwieriger zu treffen. Es geht schließlich darum, die eigenen phylogenetisch jüngsten Fähigkeiten zu fördern und aufrechtzuerhalten. Diese Fähigkeiten haben sich als letzte in der menschlichen Stammesgeschichte entwickelt. Dazu gehören, unter anderem, anspruchsvolle Denkarten (analytisches und synthetisches Denken, abstraktes, deduktives und induktives Denken), die Wirklichkeit [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Entscheidung für den einen oder anderen meditativen Weg ist wahrscheinlich noch schwieriger zu treffen. Es geht schließlich darum, die eigenen phylogenetisch jüngsten Fähigkeiten zu fördern und aufrechtzuerhalten. Diese Fähigkeiten haben sich als letzte in der menschlichen Stammesgeschichte entwickelt. Dazu gehören, unter anderem, anspruchsvolle Denkarten (analytisches und synthetisches Denken, abstraktes, deduktives und induktives Denken), die Wirklichkeit weise zu bewerten, ein Gefühl fürs Schöne zu haben, moralisch zu handeln, kreativ zu sein usw. <br>Ein gutes Beispiel für eine falsche Entscheidung auf dem meditativen Weg ist, eine und dieselbe Meditation ein Leben lang zu praktizieren. Wenn man bedenkt, dass der Übende bestrebt ist, sich vom Haften aller Arten zu befreien, passiert durch eine und dieselbe Meditation das Gegenteil: Man beginnt an der Meditation zu haften. Sie versetzt den Übenden in einen angenehmen, ja sogar wunderbaren Zustand, und der Lernpsychologie zufolge wird dieser Zustand konditioniert. Statt die phylogenetisch jüngsten Fähigkeiten zu fördern, bewirkt sie ihr Verkümmern. Der Übende genießt den Augenblick auf Kosten der eigenen Zukunft!</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Bei einer rein analytischen Entscheidung für einen meditativen Weg fehlt natürlich „das Herz“. Paradoxerweise ist „das Herz“ auch eine Entscheidungssache. Findet man heraus, dass ein Weg für einen der richtige wäre und gleichzeitig hat man aber keine Vorliebe dafür, wäre es empfehlenswert, diese zu entwickeln. Und sie kommt durch die meditative Praxis, indem man immer wieder versucht, mit Hingabe zu meditieren.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Die Wahl des Weges ist auch mit der Wahl des Lehrers verbunden. Entscheidet sich jemand für einen Lehrer nur nach dem Gefühl, verliert er meistens unnötig Zeit, bis er einen für sich selbst richtigen gefunden hat. Es ähnelt dem Versuch, aus einem Korb voller wunderschöner Rosen eine ohne Dornen, mit geschlossenen Augen herauszusuchen. Dabei gibt es im Korb nur wenige ohne Dornen. Die andere Möglichkeit wäre, die Rose mit offenen Augen zu suchen.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">So ist es auch mit dem richtigen Meditationslehrer und der richtigen Meditationslehre.</p>
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		<title>Herz und Geist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2023 08:45:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Entscheidungstheorie]]></category>
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					<description><![CDATA[Entscheidungstheorie als Hilfe auf dem meditativen Weg Im Laufe des Lebens fällen Menschen unzählige Entscheidungen. Oft müssen sie sich entscheiden, wie z. B. wenn es sich um biologische Bedürfnisse handelt (Schlafen, Essen, Toilette usw.). Solche Entscheidungen machen einem keine „Kopfschmerzen“ man fällt sie, ohne viel darüber nachzudenken. Andere Entscheidungen sind etwas schwieriger zu fällen.&#160; Entweder man [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Entscheidungstheorie als Hilfe auf dem meditativen Weg</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Im Laufe des Lebens fällen Menschen unzählige Entscheidungen. Oft <strong>müssen </strong>sie sich entscheiden, wie z. B. wenn es sich um biologische Bedürfnisse handelt (Schlafen, Essen, Toilette usw.). Solche Entscheidungen machen einem keine „Kopfschmerzen“ man fällt sie, ohne viel darüber nachzudenken.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Andere Entscheidungen sind etwas schwieriger zu fällen.&nbsp; Entweder man muss sich für eine von mehreren angenehmen Sachen entscheiden (wie z.&nbsp;B. ins Kino gehen, ein interessantes Buch lesen oder sich mit dem Freund treffen) oder für eine von mehreren unangenehmen Sachen (wie z.&nbsp;B. zum Zahnarzt wegen Zahnschmerzen gehen, Zahnschmerzen dulden oder eine Schmerztablette nehmen). Solche Entscheidungen fällt man oft intuitiv, sozusagen „aus dem Bauch heraus“. Man verlässt sich auf das eigene Gefühl. Bei den angenehmen Entscheidungen denkt man selten darüber nach, ob die Entscheidung richtig war, man hat die Folgen genossen, der Film war ja hochinteressant!</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Etwas komplizierter schaut es bei den unangenehmen Entscheidungen aus, entscheidet man sich, die Zahnschmerzen zu dulden, werden sie wahrscheinlich im Laufe der nächsten Stunden stärker. Nimmt man eine Schmerztablette, vergehen sie für eine Weile und kommen meistens wieder zurück. Entscheidet man sich mehrmals für die Tablette, hat diese Entscheidung auf Dauer noch unangenehmere Folgen (z.&nbsp;B. die Entzündung einer Zahnwurzel breitet sich auf die nächste aus – die unangenehmen Folgen multiplizieren sich!). Eine vernünftige Entscheidung ist in solchen Fällen ratsamer.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Die dritte Gruppe von Entscheidungen fällt man selten, und wenn man sie getroffen hat, lebt man danach jahrelang mit deren Folgen (Beispiele dafür sind: ein Haus kaufen, jemanden heiraten, einen Beruf erlernen). Die Folgen können sowohl angenehm als auch unangenehm sein. Fällt man eine solche Entscheidung „aus dem Bauch“, läuft man Gefahr, unglücklich zu leben. Fällt man sie durch eine nüchterne Analyse, ist Unglück wieder die wahrscheinliche Folge. Um eine richtige Entscheidung zu treffen, ist es ratsam, eine emotionale und gleichzeitig vernünftige Entscheidung zu treffen.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Die Fortsetzung folgt mit dem nächsten Blog-Beitrag.</strong></p>
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