<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Ego &#8211; Individuelle Meditation</title>
	<atom:link href="https://individuelle-meditation.org/tag/ego/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://individuelle-meditation.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 09 Mar 2024 09:59:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2021/04/cropped-Logo-Klein2-32x32.jpg</url>
	<title>Ego &#8211; Individuelle Meditation</title>
	<link>https://individuelle-meditation.org</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Was ist das Ego?</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/was-ist-das-ego-2/</link>
					<comments>https://individuelle-meditation.org/was-ist-das-ego-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Ego]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Entwicklung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://im-demo.kittlaus.com/?p=1734</guid>

					<description><![CDATA[Das Ego — Gute oder schlechte und was sagt der Sufismus? Der Sufismus ist eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Gruppierungen einer bedeutenden islamischen Glaubensrichtung. Mit einem gemeinsamen Ausgangspunkt im Umgang mit dem Ego und dieser besagt, dass das immer wieder einfallsreiche, hinterlistige und betrügerische Ego die dichteste Verschleierung zwischen uns und Allah ist. Ein Sufi Text [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Das Ego — Gute oder schlechte und was sagt der Sufismus?<br><br>Der Sufismus ist eine Sammelbezeichnung für unterschiedliche Gruppierungen einer bedeutenden islamischen Glaubensrichtung. Mit einem gemeinsamen Ausgangspunkt im Umgang mit dem Ego und dieser besagt, dass das immer wieder einfallsreiche, hinterlistige und betrügerische Ego die dichteste Verschleierung zwischen uns und Allah ist.<br><br>Ein Sufi Text von Kashf Almahjub aus dem elften Jahrhundert drückt es folgendermaßen aus: „der Widerstand gegen das Ego ist die Basis jeder spirituellen Praxis und Vollendung jeden spirituellen Strebens“.<br><br>Somit nimmt der Sufismus unter allen Weisheitstraditionen der Welt einen stark radikalen Standpunkt gegenüber dem Ego ein. Für die von Allah erfüllten Scheichs und Derwische des Sufismus ist das Ego stets der Staatsfeind Nummer Eins. Allerdings wird auch gelehrt, dass sich das Ego auf dem Weg der Selbstverwirklichung wandelt. Aus dem zu bedauernden Ego, das sich von allem abgrenzt, wird das inspirierte Ego, das in der Welt lebt, was in unserer Lehre mit dem kreativen Handeln ausgesagt wird. Hierbei gewinnt die innere Weisheit immer mehr Platz im Leben der Person und sie bekommt ein Gefühl von intuitivem Handeln.<br><br>Diese Weisheit kann dann auch falsch benutzt werde, um sich aufzublasen, anstatt sich zu verkleinern. Wenn das Ego von wirklicher Weisheit durchflutet ist, dann ist das eine sehr gefährliche Phase, denn dann wird es immer schwerer sich davon zu lösen und die eingefahrenen Ansichten zu verändern. Aber dadurch verfestigt sich das Ego immer mehr und das eigentliche Ziel von einer Transparenz geht unter Umständen verloren.<br><br>Geht die Person aber auf dem Weg der Erkenntnis weiter, kann man von ihr sagen, dass sie immer noch eine Persönlichkeit hat, aber in gewisser Hinsicht nicht mehr von ihrer Persönlichkeit bestimmt wird, sondern sie bestimmt ihre Persönlichkeit selbst. An diesem Punkt angekommen, erkennt man, dass die volle Schönheit hervorbricht, da die Persönlichkeit zu einem Gefäß wird, das die Göttlichkeit enthält. Hier kann ein selbstbestimmtes Leben beginnen, das in allen Religionen als Ziel angesehen wird und im Islam ist es eben die Gottverwirklichung.<br><br>Obwohl die großen Religionen und Meister aller Glaubensrichtungen gegenüber dem Ego sich sehr ab neigend verhalten, es gibt auch genügend Gründe das in dieser Abwertenten Form zu tun, wie ganz oben zu sehen, ist es nicht mehr von der Hand zu weisen, dass in der heutigen Zeit immer häufiger bestritten wird, dass so ein Kampf gegen das Ego vonnöten ist, aber darauf werde ich in einer Fortsetzung nochmals eingehen.<br><br>Auch der Sufismus wird, wenn man die Übersetzung von Ego mit Ich gleichsetzt, nicht gegen die moderne Einstellung sprechen. Denn dort wird dieses Ich als „Seele des Individuums“ bezeichnet und das schon oben erwähnte Gefäß des Göttlichen wird deutlich. Aber sobald man sagt: „Hier bin ich“, gibt es schon wieder die Dualität und der Sufismus betont aber die Einheit. Diese Ansicht über die Teilung ist eine der größten Blockaden, um die Einheit zu erreichen.<br><br>Die Wurzel des Egos ist also das Gefühl der Trennung, anstatt uns mit dem, was da ist, zu identifizieren. Dies geschieht aus dem Grund, dass wir an den von uns aufgebauten Inhalten des Selbst so stark hängen und es nicht einfach gelingt alles loszulassen.<br><br>Es gibt eine klassische Geschichte von Mohammed, wo er sehr spät am Abend in die Wüste geht. Seine Junge-Frau Aisha denkt, er geht weg, um eine andere Frau zu treffen. Als er in die Stille der Einsamkeit hinausgeht, um zu beten und zu meditieren, läuft sie ihm hinterher. Er sieht sie an und sagt: „Oh Aisha, hast du deinen kleinen Satan mitgebracht?“ Und sie sagt: „Was für einen kleinen Satan?“ Er sagt zu ihr: „Jeder Mensch hat einen Kobold, einen kleinen teuflischen Teil.“ Und sie fragt wieder, „Sogar du, oh Prophet Gottes?“ – „Ja, auch ich. Aber ich habe meinen unterworfen.“ (Deshalb heißen die Gläubigen Muslim, auf Deutsch bedeutet dies: „Jemand, der sich unterwirft.“)<br><br>Psychologen haben in der jetzigen Zeit die Weisen der Religionen abgelöst und machen ihren Anspruch gegenüber dem Ego deutlich und treten für ein gut funktionierendes Ego ein. Sie erklären das Ego für nötig und nützlich, um die Individualität zu empfinden und überhaupt mit der Welt in Kontakt zu kommen, es geht hier um das gesunde Ego und die Heilung von kranken Seiten des Egos.<br><br>Über den Sufismus und sein Verhältnis zum Ego, Anregung und Verarbeitung eines Interviews mit Scheich Ragip.<br><br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer am falschen Faden arbeitet, zerstört das Ganze<br>(Konfuzius)</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://individuelle-meditation.org/was-ist-das-ego-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Ego – Gute oder schlechte Begleitung in dieser Welt</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/was-ist-das-ego/</link>
					<comments>https://individuelle-meditation.org/was-ist-das-ego/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2023 08:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Ego]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://im-demo.kittlaus.com/?p=1697</guid>

					<description><![CDATA[Was ist das Ego?Das Ego – Gute oder schlechte Begleitung in dieser Welt – oder was hält uns? Wenn man sich mit Fragen über das Ego beschäftigt und versucht, Antworten zu finden, kann man in vielen Richtungen suchen und bekommt oft verwirrende Antworten. In den verschiedenen Traditionen gibt kurz betrachtet, sehr unterschiedliche Lösungen über die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Was ist das Ego?<br>Das Ego – Gute oder schlechte Begleitung in dieser Welt – oder was hält uns?<br><br>Wenn man sich mit Fragen über das Ego beschäftigt und versucht, Antworten zu finden, kann man in vielen Richtungen suchen und bekommt oft verwirrende Antworten. In den verschiedenen Traditionen gibt kurz betrachtet, sehr unterschiedliche Lösungen über die Fragen zum Ego.<br><br>Die indische Philosophie hat viele Facetten und hier folgt der Erklärungsversuch der Vedanta-Lehren. (veda: Wissen; anta: Ende)<br><br>Es gibt zwei unterschiedliche Ansätze dieser Vedanta-Lehren. Eine Art wird Advaita Vedanta genannt, dies ist ein nichtzweiheitlicher Weg und proklamiert das absolute Einssein aller Dinge. Hauptsächlich befasst sie sich mit dem Wissen von Brahman, der Allseele, dem reinen Sein, dies ergibt sich laut dieser Philosophie dann, wenn der Atman (Selbst) transzendiert ist und den Brahman erkennt. Alles andere, alle Dinge, die auf dieser Welt existieren, sind nur Maja, Täuschungen des Geistes, die Welt ist nicht real und die manifestierte Existenz ist nicht real, sie haben vorher nicht existiert, existieren jetzt nicht und werden auch nicht existieren. Es gibt nur Eins und das sollte erkannt werden, es gibt keine Individualität in dieser Lehre und es gibt keine individuelle Befreiung, alles wird Eins. Ausgedrückt mit einfachen Worten: „Nichts ist von wirklicher Bedeutung, da es das Ego sowieso nicht gibt.“<br><br>Dieser Philosophie gehört nur eine Sekte in Indien an. Tatsache ist, dass der Gründer dieser Lehre, Shankara, der 788 bis 820 A.D. gelebt hat, der Einzige war, der dies so ausschließlich ausgelegt und gepredigt hat. Unterschiedliche Auslegungen waren nötig, denn die komprimierten Aphorismen des Vedanta sind ohne Erklärung kaum verständlich. Von den unterschiedlichen Schulen ist die von Shankara die wichtigste. Spätere Denkansätze gehen auf Ramanuja (1100 A. D.) und Madhva zurück. In der Gegenwart hat Vivekananda (1863–1902) diese Lehre nochmals revolutioniert und in den letzten Jahren fand sie durch Ramana Maharshi und Ponnia immer größerer Beliebtheit.<br><br>Jetzt tauchen auch immer mehr westliche Lehren auf, die diesen Lehransatz integrieren und alles verneinen. Es geht so weit, dass auch die Nichtrealität des Egos betont wird, und demzufolge bedarf es auch keiner unnötigen Anstrengung, um im Streben nach innerer Freiheit gegen dieses Ego anzukämpfen. Nur wer kann schon erkennen, wann es der „innere Schweinehund“ ist, der es bequem haben möchte?<br><br>In manchen Fällen kann es sogar gefährlich sein, den Umstand des Egos zu leugnen, denn der Suchende kann mit der falschen Einstellung einer gewissen Selbsttäuschung und Hemmungslosigkeit unterliegen. Nur ein Mensch, der diese Behauptung aufstellt, drückt gerade damit sein Ego aus, es ist nichts anderes als eine Flucht aus der Wirklichkeit.<br><br>Krishnamurti, ein großer und gelehrter Mann, der viele Jahre unter verschiedenen Lehrern meditiert hat, wird oft auf diese nondualistische Weise interpretiert. Nur er hat bis zu seinem Tod immer wieder betont, dass es ihm leidtut, dass niemand seiner Zuhörerschaft wirklich verstanden hat, was er mit seiner Lehre meint. Denn auch er hat in seiner Lehre immer wieder das „nicht Üben“ betont. Was jedoch oft nicht zur Sprache kommt ist, ist die Tatsache, dass er selbst sehr viele Jahre mit Üben verbracht hat.<br><br>Der andere Ansatz der Vedanta-Schulen ist der, der die Realität einer manifestierten Welt nicht verneint, dies ist die Tattwadava-Vedanta-Philosophie. Diese Philosophie geht davon aus, dass das Ego verschiedene Nuancen hat, es ist nicht nur Stolz, Selbstanmaßung oder Arroganz, sondern im Grundlegenden ist es das Bewusstsein von sich selbst. Das ist das subtile Ego und ist erwünscht, es sollte weder verneint noch zurückgewiesen werden. Um Gottesbewusstsein oder das Bewusstsein in Brahman zu erlangen, muss erst erkannt werden, was ich bin, es muss zuerst das Bewusstsein vom Selbst vorhanden sein.<br><br>Das Ego sollte nicht durch eine Art von spiritueller Praxis verneint werden. Sogar in der Auflösung oder Transzendenz des Bewusstseins ist man gleichzeitig seiner selbst und dieser transzendierten Situation bewusst. Erst mit diesem Bewusstsein kann man die Frage beantworten „Wer bist Du?“ und man bleibt sich der Beantwortung bewusst.<br><br>Diese dualistische Lehre beschreibt auch noch die Ego-Arten, die eine Gefahr für die Praxis der Spiritualität sind, es bedeutet unter anderem Selbstanmaßung und Stolz. Erst wenn nach der Erkenntnis des „Ich bin“ Hingabe und Demut vorhanden sind, kann man von Weisheit sprechen. Ist das nicht mehr vorhanden, kann das Wissen gefährlich sein, es gibt das Gefühl von „ich bin großartig, ich bin gebildet und etwas Besonderes“, man ist stolz auf sich. Und diese Tattwadava-Vedanta-Lehre besagt eben, dass die Praxis individuell ist, dass die Befreiung (Moksha) individuell ist, und sich selbst zu verwirklichen ist eben diese Befreiung. Es liegt hier nicht die Bestrebung, das Eine zu werden, sondern es wird angestrebt, nicht so wie ein anderer zu werden, sondern man muss man selbst werden.<br>(wird fortgesetzt)</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://individuelle-meditation.org/was-ist-das-ego/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
