<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bericht &#8211; Individuelle Meditation</title>
	<atom:link href="https://individuelle-meditation.org/tag/bericht/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://individuelle-meditation.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 17 Nov 2024 09:46:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2021/04/cropped-Logo-Klein2-32x32.jpg</url>
	<title>Bericht &#8211; Individuelle Meditation</title>
	<link>https://individuelle-meditation.org</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Wie hat die Lehre mein Leben verändert?</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/wie-hat-die-lehre-mein-leben-veraendert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Nov 2024 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Einsicht]]></category>
		<category><![CDATA[Erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationsschüler]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://individuelle-meditation.org/?p=1901</guid>

					<description><![CDATA[Das Meditieren hat mich befähigt, meine Aufmerksamkeit kontrolliert zu steuern. Das bedeutet in der Praxis, dass ich das umsetzen kann, was ich mir vornehme.Die Haftung am Vergangenem oder an der zukünftigen Planung ist deutlich verringert, und somit die Effizienz der aktuellen Tätigkeit verbessert.Die Selbstdisziplin wurde gestählt.Die innere Freiheit durch den Verzicht erreicht.Außerdem habe ich erfahren, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left">Das Meditieren hat mich befähigt, meine Aufmerksamkeit kontrolliert zu steuern. Das bedeutet in der Praxis, dass ich das umsetzen kann, was ich mir vornehme.<br>Die Haftung am Vergangenem oder an der zukünftigen Planung ist deutlich verringert, und somit die Effizienz der aktuellen Tätigkeit verbessert.<br>Die Selbstdisziplin wurde gestählt.<br>Die innere Freiheit durch den Verzicht erreicht.<br>Außerdem habe ich erfahren, was ich alles nicht bin, und somit erfahren, was ich bin.<br>Die emotionale Stabilität hat sich massiv gesteigert – durch das Seminar „Quelle und Kraft der Gedanken“ und durch die Meditation.<br>Die Beziehung zu meinen Kindern hat sich gebessert. Und meine Ehe würde ich, seit Heike auch meditiert, als glücklich bezeichnen.<br>Die Frustrationstoleranz grenze und der Umgang mit Schmerzen haben sich während der langen Sitzmeditationen deutlich verbessert. Erfahrung der Vergänglichkeit. Schmerzen als einen Freund anzunehmen.<br>Ich habe gelernt, was der Unterschied ist zwischen moralischem Handeln und über den Tisch gezogen zu werden. Mich mit Gebern zu umgeben und diese zu unterstützen.<br>Durch Yoga und vegane Ernährung habe ich gelernt Verantwortung für meine Gesundheit und die Natur zu übernehmen.<br>Einfluss nehmen auf das, was ich positiv verändern kann und alles andere bedingungslos akzeptieren.<br>Ich habe gelernt, zu lernen, und dies als fortlaufenden Prozess zu sehen. Freude am Lernen zu haben. Ich bin jetzt eine Leseratte. Lerne Englisch und Gitarre. Mein Interesse ist allgemein gestiegen. Ich habe Zugang zu höchst interessanter Literatur bekommen.<br>Das Leben zu zelebrieren und zu genießen.<br>Dankbar dem Leben und der Lehre zu sein.<br>Tiefe Verbundenheit mit dem Meister.<br>Fantasie und Schöpfung als höchstes Gut zu sehen.<br>Die Lateinamerikareise war prägend.<br>Ein Gefühl, zu Hause angekommen zu sein.<br>Mich für die Lehre einzusetzen und sie zu verbreiten.<br>Gute Freundschaften mit den Meditierenden zu pflegen, mit der Absicht ein starkes Team zu werden, und den Geist zum Glänzen zu bringen!<br>Roland Eberle, Schüler von Milenko</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Koan – Ein Blick in die Realität</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/koan-ein-blick-in-die-realitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2024 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Koan]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://im-demo.kittlaus.com/?p=1776</guid>

					<description><![CDATA[Koan bedeutet wörtlich: öffentliche Dokumente. Seit Jahrhunderten ist das ein meist kurzer Dialog zwischen Meister und Schüler, der dem Schüler hilft, den Quantensprung vom Verstand zum Nicht-Verstand, dem Zustand wacher Gedankenlosigkeit, zu vollziehen.Ein Koan beinhaltet nicht die persönliche Meinung eines einzelnen Menschen, sondern das höchste Prinzip. Es kann nicht durch Logik erfasst, nicht mit Worten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size">Koan bedeutet wörtlich: öffentliche Dokumente.</p>



<p class="has-text-align-left">Seit Jahrhunderten ist das ein meist kurzer Dialog zwischen Meister und Schüler, der dem Schüler hilft, den Quantensprung vom Verstand zum Nicht-Verstand, dem Zustand wacher Gedankenlosigkeit, zu vollziehen.<br>Ein Koan beinhaltet nicht die persönliche Meinung eines einzelnen Menschen, sondern das höchste Prinzip. Es kann nicht durch Logik erfasst, nicht mit Worten wiedergegeben und nicht in Schriften erklärt werden; es lässt sich nicht mit dem Verstand messen.<br>Eines der ersten Koans wurde von Buddha auf dem Geierberg vermittelt. Buddha saß dort mit einer Lotusblüte in der Hand vor seinen Schülern und schwieg, anstatt einen Vortrag zu halten, wie es alle erwartet hatten. Die Mönche wurden bereits unruhig, als einer von ihnen zu lachen begann. Da stand Buddha auf, gab ihm die Lotusblüte und ging.<br>Wie kommt es nun, dass es bis heute lediglich 1.700 Koans gibt? Koans können nur von Menschen mit erleuchtetem Geist geschaffen werden, die das, was sie verstanden haben, mitteilen wollen. Koans sind nicht dafür da, Wissen über bestimmte Gebiete zu vermitteln oder Themen für Diskussionen zu liefern.<br>Im Westen wird das Koan oft als eine Art Rätsel verstanden. Ein Rätsel ist allerdings über den Verstand, durch rationales Denken zu lösen.<br>Ein Koan hingegen ist ein Paradoxon, das mithilfe unseres normalen Denkens nicht erfasst werden kann. Es kann nur von einer Ebene außerhalb des Verstandes verstanden werden, wenn sich ein Zustand von „Nicht-Verstand“, von „Gedankenlosigkeit“ einstellt. In dieser „Lücke“ zwischen den Gedanken kann ein Koan erfahren werden.<br>Diese existentielle Erfahrung ist das Kernstück der Koan Übungen, die in der Rinzaischule des ZEN ihre stärksten Anwendungen finden.<br>Normalerweise ist unser Geist unruhig, Gedanken kommen und gehen und es gibt kaum einen Augenblick der Stille, der Zentriertheit. In unserem normalen mentalen Zustand lassen wir uns vom Strom der Gedanken mitreißen, die von hier nach da ziehen, halten uns ständig entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft auf. Das Koan hilft dem Übenden, sich zu konzentrieren. Alle Aufmerksamkeit fokussiert sich auf einen Punkt und von da an können wir das Sein, das Wesen der Existenz wie ein Pfeil aus reinem Bewusstsein durchdringen und erfahren.<br>Mit dem Wort <em><strong>Kung</strong></em> (oder <em>Ko</em> „öffentlich“) ist gemeint, dass das Koan keine persönlichen Deutungen zulässt. Das <strong><em>an</em></strong> (= Dokumente) bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Aufgezeichnete mit den Lehren der Weisen in Einklang steht.<br>Was heißt „im Einklang mit den Lehren der Weisen?“ Die heiligen Männer waren sehr betrübt darüber, dass fühlende Wesen sich an den Kreislauf von Geburt und Tod und an die Täuschungen und Irrwege der Sinne klammerten. Also stellten sie mit den Koans Worte zur Verfügung, um das Wortlose verfügbar zu machen, und gaben Formen vor, um das Formlose greifbar zu machen.<br>Die Erleuchteten standen jedoch alle vor einem Problem: Wie kann man das ausdrücken, was man nicht ausdrücken kann?<br>Tözan meinte dazu: „Wenn alles verstanden ist, sind die Worte vergessen.“<br>Osho formulierte es so: „Wahrheit wird in der Stille erfahren. Und wenn Wahrheit durch Stille erfahren wird, kann sie auch nur durch Stille ausgedrückt werden.“<br>Die alten Meister waren daher sehr kreativ, wenn es darum ging Mittel und Wege zu ersinnen, um ohne Worte zu sprechen. Sie provozierten, schüttelte, schlugen und rüttelten die Schüler so lange und immer wieder, bis sie die wahre Natur aller Dinge, die Wirklichkeit erkennen konnten. Die Meister brüllten, nahmen den Stock oder machten eine knappe Bemerkung – alles war recht, um eine Lücke im unablässigen Strom der Gedanken herzustellen. Ihre Abneigung gegen wortreiche Erklärungen wird in Mumons berühmten Zitat deutlich: „Der Gebrauch von Worten ist so, als ob man den Mond mit einem Stock schlagen wollte oder sich am Schuh kratzt, weil der Fuß juckt.“<br>Laufe der Jahrhunderte wurden dann allerdings Dialoge zwischen den alten Meistern und deren Schülern aufgezeichnet und zur Unterweisung von Suchenden verwendet. Diese Aufzeichnungen sind die Grundlage dessen, was uns heute als Koans bekannt ist. Obwohl sie mittlerweile mehrere hundert Jahre alt sind, steckt in ihnen immer noch die gleiche Kraft. Die Koans können die verborgenen Barrieren in uns aufbrechen, die uns davon abhalten, das Leben in seiner wahren Essenz zu führen.<br>Es gibt Bücher zu diesem Thema auch in deutscher Übersetzung. Es macht nur keinen Sinn, diese Aufzeichnungen und Auslegungen zu lesen und zu versuchen diese zu verstehen.<br><br>Oft ist das erste Koan, das ein Schüler bekommt, das Koan von Chao-Chou: Ein Mönch fragte den Zen-Meister Chao-Chou: „Hat ein Hund Buddha Natur?“<br>Chao-Chou antwortete: „Mu!“<br><br>(Das chinesische „Mu“ heißt übersetzt „nichts, nicht-sein“. Es wäre jedoch falsch, die Antwort wörtlich zu verstehen, denn Buddha sagte, dass alle Lebewesen eine Buddha-Natur haben. Hat der Hund nun eine Buddha-Natur oder nicht … ?!) <br>Normalerweise geht der Schüler hinaus und versucht auf das Koan, das ihm gegeben wurde, eine Antwort zu finden. Er setzt sich hin und grübelt, sein Verstand produziert viele Antworten. Immer wieder geht er zum Meister, sagt seine Antwort, und der Meister schickt ihn wieder weg. In den Anfangszeiten kam es auch vor, dass der Meister ihn schlug, ihn hinauswarf, „Falsch! Geh tiefer! Tiefer!“ brüllte – und der Schüler ging, um von vorne anzufangen.<br><br>Es geschieht also ständig das gleiche, bis der Schüler eines Tages endlich die Antwort erfährt. Zunächst versucht er, das Koan über seinen Verstand zu lösen, aus sicherer Entfernung und er bleibt ein Außenseiter. Das versetzt ihn in einen quasi neurotischen Zustand, vergleichbar mit jemandem, der sich an der Spitze einer sehr hohen Stange festhält und dem man sagt, er solle einen Schritt nach vorne machen. Wenn er erst einmal eins geworden ist mit dem Koan, es atmet, isst, lebt, alle Gegensätze in sich aufgenommen hat, offenbart sich die Antwort. Und dann, für einen Augenblick, ist alles verstanden. Der Zen-Meister Hakuin riet seinen Schülern folgendes für die Verwendung von Koans: „Wenn du dir ein Koan vornimmst und es ohne Unterlass erforschst, sterben deine Gedanken und die Forderungen deines Egos werden zerschmettert. Es ist, als ob sich vor dir ein riesiger Abgrund auftun würde und du dich nirgendwo mit Händen oder Füßen festhalten könntest. Du bist mit dem Tod konfrontiert und dein Herz brennt wie Feuer. Dann plötzlich bist du eins mit dem Koan, und Körper und Geist lassen los. Dies ist damit gemeint, wenn man sagt, man erlange Einsicht in seine wahre Natur. Du musst unaufhörlich nach vorne gehen, und wenn du diese gesammelte Konzentration und Aufmerksamkeit aufbringst, kannst du zweifellos bis zur unendlichen Quelle deines Seins vordringen.“<br>(MS)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Milenko zum Thema Kaffee</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/interview-mit-milenko-zum-thema-kaffee-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2024 08:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeegenuss]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeekonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Koffein]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Witz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ki-so.care/?p=1801</guid>

					<description><![CDATA[Milenko: Was ist deine erste Frage? Frage: Du hast mir einmal über das Kaffeetrinken erzählt, warum es gesund ist und nicht schädlich, wie viele behaupten. Und dass er auch nicht süchtig macht.Milenko: Zuerst muss man wissen, dass Kaffee körperlich süchtig macht. Das merkt man an den Entzugserscheinungen. Wenn man sich daran gewöhnt hat, Kaffee zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left"><strong>Milenko</strong>: Was ist deine erste Frage?<br><br><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Frage: Du hast mir einmal über das Kaffeetrinken erzählt, warum es gesund ist und nicht schädlich, wie viele behaupten. Und dass er auch nicht süchtig macht.</mark><br></em><br><strong>Milenko</strong>: Zuerst muss man wissen, dass Kaffee körperlich süchtig macht. Das merkt man an den Entzugserscheinungen. Wenn man sich daran gewöhnt hat, Kaffee zu trinken, dann ist das Koffein ein Bestandteil unseres Gehirns. Es beeinflusst bestimmte Schaltkreise im Gehirn.<br><br>Hört man aber auf, Kaffee zu trinken, dann treten nach einem Tag die Entzugserscheinungen, zum Beispiel Kopfschmerzen, starke Sehnsucht nach Kaffee, sowie enorme Schläfrigkeit auf. Man schläft schnell ein. Hält man die Krise 3 Tage lang aus, dann ist die Sucht wieder vorbei.<br><br>Warum ist Kaffee trotzdem kein Suchtmittel? Weil Kaffee, wenn man ihn trinkt und davon abhängig wird, keinen Menschen zugrunde richtet. Ein bis zwei Tassen Kaffee am Tag schaden dem Körper nicht.<br><br>Selbst ältere Menschen profitieren davon. Die Gehirnfunktionen werden angeregt. Erst wenn man es mit dem Kaffeekonsum übertreibt, also mehr als zwei Tassen am Tag trinkt, beginnen die kognitiven Funktionen nachzulassen. Das bedeutet, dass Alterserscheinungen durch übermäßigen Kaffeekonsum begünstigt werden. <br>Mäßiger Kaffeekonsum ist immer gut für den Menschen. Es ist auch ein Irrglaube, dass Kaffeekonsum den Blutdruck erhöht. Es gibt Menschen, die besonders empfindlich auf Kaffee reagieren, bei denen der Blutdruck steigt, jedoch schon nach einer halben Stunde wieder sinkt. Und nach zwei Stunden sind 90 Prozent des Koffeins aus dem Körper verschwunden.<br>Die restlichen 10 Prozent verbleiben länger im Körper. Das macht manche Menschen schlaflos.<br>Deshalb ist es ratsam, am Nachmittag nur bis 15 Uhr Kaffee zu trinken. Denn der Körper braucht dann sechs Stunden, um 90 Prozent des Koffeins abzubauen. Die meisten Menschen schlafen dann gut.<br>Nur manche Menschen mit erhöhtem Blutdruck schlafen mit den verbleibenden 10 Prozent Koffein schlecht oder gar nicht ein. Dann müssen sie abends reden, fernsehen und liegen manchmal bis zwei oder drei Uhr morgens wach. Sie ärgern sich dann über sich selbst, weil sie nicht mehr einschlafen können. Es kann passieren, dass sie eine Angststörung entwickeln, weil sie wieder eine Nacht nicht gut geschlafen haben, weil sie denken, dass sie nicht mehr leistungsfähig sind und deshalb keine gute Arbeit mehr leisten können. Dann entwickeln sie Existenzängste und daraus entwickelt sich eine realisierte Angststörung oder eine Depression.<br>Der Schlafentzug ist der Königsweg in die Depression. Es gibt drei Stadien einer Depression. Die Depression geht dann einher mit dem Burnout-Syndrom. Das Thema wird immer umfangreicher und wir werden es ein anderes Mal besprechen.<br><em><br><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color"><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Frage</mark></em>: Macht es einen Unterschied, ob ich Espresso, Cappuccino oder schwarzen Kaffee (z. B. Caffè Americano) trinke?</mark></em><br><br><strong>Milenko</strong>: Da gibt es keinen Unterschied. Die Menge an Koffein ist gleich, nur die Begleitstoffe, die in den Kaffeebohnen enthalten sind, sind in einem Cappuccino mehr als in einem Espresso. Nur das reine Koffein und das gefärbte Wasser werden ausgeschieden. Die Koffeinmenge ist in beiden Getränken gleich.<br>Man kann sogar aus einem Espresso einen Caffè Americano machen, indem man eine Tasse mit Espresso mit heißem Wasser aufgießt. Man spricht dann von einem verdünnten Espresso. Er schmeckt wie Kaffee Americano.<br>In manchen Cafés wird der Kaffee Americano so zubereitet. Wenn man sich die Kellner dort anschaut, die nehmen erst einen Espresso, eine ganz kleine Menge, dann nehmen sie heißes Wasser und gießen das rein, rühren das um und dann ist das ein Kaffee Americano.<br><br><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color"><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Frage</mark></em>: Gibt es sonst noch etwas zu beachten, wenn man Kaffee trinkt oder ist das alles?</mark></em><br><br><strong>Milenko</strong>: Manche Menschen reagieren sehr empfindlich auf Kaffee, sie sind dann gereizt und neigen dazu, impulsiv zu reagieren.<br>Wenn jemand impulsiv reagiert, sollte man vor dem Autofahren keinen Kaffee trinken. Sonst ärgern sich die Leute über schlechte Fahrer. Jeder hält sich für den einzig richtigen Fahrer. Alle anderen sind schlechte Autofahrer.<br><br>Wie in diesem Witz:<br>Jemand hört im Radio, dass ihm ein Geisterfahrer entgegenkommt und denkt: ein Geisterfahrer? Nein, Hunderte! Er war der Geisterfahrer.<br><br><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-ast-global-color-0-color">Danke für das Interview</mark></em><br><br><strong>Milenko</strong>: Gern geschehen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meditationsreihe: Verzicht und Versuchung als Wege zur Erleuchtung</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/meditationsreihe-verzicht-und-versuchung-als-wege-zur-erleuchtung/</link>
					<comments>https://individuelle-meditation.org/meditationsreihe-verzicht-und-versuchung-als-wege-zur-erleuchtung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Aug 2023 08:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Meditationsreihe]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Entwicklung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://im-demo.kittlaus.com/?p=1707</guid>

					<description><![CDATA[Am 14. Mai 2001 fand der 11. Meditation-Workshop statt. Das Thema: Verzicht und Versuchung als Wege zur Erleuchtung. In diesem Workshop wurden zunächst die Begriffe Verzicht, Versuchung und Erleuchtung erklärt. Der allgemeine Weg zur Erleuchtung gliedert sich in die aus dem Seminar „Meditation: Ein Weg zum Erwachen“ bekannten acht Bestandteile. Diese sind:1. Yama (tue nichts [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left">Am 14. Mai 2001 fand der 11. Meditation-Workshop statt. Das Thema: Verzicht und Versuchung als Wege zur Erleuchtung.<br><br>In diesem Workshop wurden zunächst die Begriffe Verzicht, Versuchung und Erleuchtung erklärt.<br><br>Der allgemeine Weg zur Erleuchtung gliedert sich in die aus dem Seminar „Meditation: Ein Weg zum Erwachen“ bekannten acht Bestandteile. Diese sind:<br>1. Yama (tue nichts Böses)<br>2. Nyama (tue Gutes)<br>3. Asana (physische Übung, Körperhaltungen)<br>4. Pranayama (Atmung)<br>5. Pratyahara (Ausschalten der Sinne)<br>6. Dharana (Achtsamkeit)<br>7. Dhyana (Ch&#8217;an oder Zen oder Meditation)<br>8. Samadhi (Erleuchtung)<br>Von diesen acht Punkten ist der 7. Punkt, die Meditation für diesen Workshop wichtig. <br><br>Der Meditation-Weg gliedert sich in vier Teilwege:<br>1. Den Kraft-Weg<br>2. Den Zielweg<br>3. Den Weg der Liebe<br>4. Den Weg der Neugierde.<br><br>Jeder dieser Wege besteht aus dem Weg des Verzichts und dem Weg der Versuchung. Während des Workshops werden diese Wege erläutert und mit Beispielen verdeutlicht. Im Laufe seines Meditation-Weges ist es die Aufgabe des Schülers, die vier Wege im Wechsel zu benutzen.<br><br>Dabei wird er sowohl mit dem Verzicht als auch mit der Versuchung konfrontiert. Die vier Wege beziehen sich auf die Einstellung zur Meditation. Jede Meditation kann auf diese vier Arten praktiziert werden.<br><br>Verzicht: Verzicht auf die Befriedigung der Versuchungen. <br>Versuchung: Befriedigung, bis sie so ausgelebt ist, dass man sich befreit hat.<br><br>Verzicht – dient zur Stärkung des Willens<br>Und der Versuchung nachgeben – den Wunsch aufgeben<br>Beides sind Wege der Befreiung.<br><br>Die Versuchung ist nicht da, wenn der Wunsch nicht vorhanden ist. Der Verzicht bestimmt die Versuchung. Erst ist die Idee im Kopf (die Regel), dadurch entsteht der Verzicht. Ohne die Regel kann die Versuchung nicht entstehen.<br>(Frank Wagner)</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://individuelle-meditation.org/meditationsreihe-verzicht-und-versuchung-als-wege-zur-erleuchtung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Reise nach Nepal im Jahr 1999 &#8211; Teil 2</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/eine-reise-nach-nepal-im-jahr-1999-2/</link>
					<comments>https://individuelle-meditation.org/eine-reise-nach-nepal-im-jahr-1999-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2023 08:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://im-demo.kittlaus.com/?p=1526</guid>

					<description><![CDATA[„Das Flugzeug hatte Verspätung, da einige Passagiere das Gebirge sehen wollten. So hat das Flugzeug noch eine kleine Runde über dem Himalaya-Gebirge gemacht. Nur das Flugzeug kann nicht so hochfliegen, wie die Bergspitzen sind, so sind wir zwischen den Bergspitzen geflogen. Es war ganz dunkel, als wir gelandet sind. Trotzdem hat der Pilot das fehlerlos [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left"><em>„Das Flugzeug hatte Verspätung, da einige Passagiere das Gebirge sehen wollten. So hat das Flugzeug noch eine kleine Runde über dem Himalaya-Gebirge gemacht. Nur das Flugzeug kann nicht so hochfliegen, wie die Bergspitzen sind, so sind wir zwischen den Bergspitzen geflogen. Es war ganz dunkel, als wir gelandet sind. Trotzdem hat der Pilot das fehlerlos gemacht, obwohl die Piste eine sogenannte Graspiste ist. Da die Monsunzeit zu Ende ist, war die Piste relativ hart und wir sind nicht im Sumpf stecken geblieben, obwohl die ganze Gegend Sumpfgebiet ist.“</em></p>



<p class="has-text-align-left">Milenko hat im japanischen Hotel Hokke übernachtet. Im Hotel hat sich Milenko ein Fahrrad ausgeliehen und damit ist er zum Kloster gefahren, wo er sein Ziel vermutet hat. Er hat sich im Hotel nach dem Weg erkundigt und da es neblig war, ist er lediglich in die Richtung geschickt worden, er konnte das Ziel an sich nicht sehen.</p>



<p class="has-text-align-left">„<em>Als ich von einem tibetischen Mönch in diesem Kloster empfangen wurde, hat dieser Mönch gesagt, dass er überhaupt nichts über Dhaly Charma weiß und er sich informieren muss. Er ist nur ein Novize, ein Mönchskandidat. Dann ist er weggegangen und nach ein paar Minuten zurückgekommen, er sagte, ich muss leider warten, mindestens eine halbe Stunde. Ich könne mir in der Zwischenzeit den Tempel anschauen, einen prachtvollen chinesischen Tempel </em>(wie sich später erwiesen hat). <em>In einer halben Stunde solle ich zurückkommen, dann werde er mir Bescheid geben, was ich weiter tun solle. Als ich zurückgekommen bin, war er schon da und ich sollte ihn begleiten. Wir sind eine halbe Stunde zu Fuß gelaufen, über irgendwelche Felder und Wege zu dem heiligen Garten</em> (wo Buddha geboren wurde). <em>Dhaly Charma war nicht überrascht, als er mich gesehen hat, weil er mit dem Mönch alles abgestimmt hat. Während ich mir den Tempel angeschaut habe, wurde DC mit einer Rikscha zum heiligen Garten gebracht, weil er mich dort treffen wollte. Dort hat er auf einer Bank auf mich gewartet und mich mit den Worten begrüßt: Du hast dich sehr verändert, du siehst aus wie ein alter Mann.“</em></p>



<p class="has-text-align-left">Milenko hat mit Dhaly Charma dreieinhalb Stunden über die Meditation gesprochen. Am Ende dieser Besprechung stellte Dhaly Charma Milenko einige Fragen und erteilte ihm einige Aufgaben. Seine erste Aufgabe ist es, über diese Aufgaben nachzudenken.</p>



<p class="has-text-align-left">Dhaly Charma meint, dass Bücher einen auf dem meditativen Weg nicht weiterbringen können, weil jeder Bücher so versteht, wie sein Bewusstsein aussieht. Der einzige Weg ist der direkte Kontakt mit dem Meister und Dhaly Charma hält nichts von einer Lehre, die immer das Gleiche vertritt.</p>



<p class="has-text-align-left">Milenko wurde von Dhaly Charma gebeten, die Meditationswochen strenger zu halten, da er meinte, Milenko sei zu nachgiebig. Die wichtigste Regel ist die edle Stille, das heißt, während der Meditationswoche kein Wort zu sagen. Während der ganzen 7 oder 10 Tage kein einziges Wort, keine Körpersprache, keine Signale an andere Menschen, keine Signale der Kommunikation und keinen Blickkontakt mit anderen Menschen haben.</p>



<p class="has-text-align-left"><em><strong>„Ob Ihr Euch daranhalten könnt, weiß ich nicht. Nur es wäre wünschenswert.“</strong></em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://individuelle-meditation.org/eine-reise-nach-nepal-im-jahr-1999-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Reise nach Nepal im Jahr 1999</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/eine-reise-nach-nepal-im-jahr-1999/</link>
					<comments>https://individuelle-meditation.org/eine-reise-nach-nepal-im-jahr-1999/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Meditation Aktuell]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 09:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meditation Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://im-demo.kittlaus.com/?p=1523</guid>

					<description><![CDATA[Milenko hat nach seiner Rückkehr über seine Reise in einem der Meditationsworkshops berichtet. Wir geben hier eine Zusammenfassung seiner Erzählung wieder. „Ich habe fast eine halbe Weltreise gemacht, zuerst von Stuttgart nach Frankfurt, dann nach Bangkok, 11 Stunden ununterbrochenen Flug und nochmals 4 Stunden nach Kathmandu, dazwischen waren 4 Stunden Aufenthalt. In Kathmandu hatte ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left">Milenko hat nach seiner Rückkehr über seine Reise in einem der Meditationsworkshops berichtet. Wir geben hier eine Zusammenfassung seiner Erzählung wieder.</p>



<p class="has-text-align-left">„<em>Ich habe fast eine halbe Weltreise gemacht, zuerst von Stuttgart nach Frankfurt, dann nach Bangkok, 11 Stunden ununterbrochenen Flug und nochmals 4 Stunden nach Kathmandu, dazwischen waren 4 Stunden Aufenthalt. In Kathmandu hatte ich einige Tage zur Verfügung, für Orientierung und die Frage wie es weiter gehen soll.“</em></p>



<p class="has-text-align-left">In Kathmandu hat Milenko einige Erlebnisse gehabt. Es gab unerwartete Erfahrungen, wie z.&nbsp;B. Gespräche mit Saddhus, den sogenannten heiligen Männern Indiens, die nackt herumlaufen. Sie haben nur ein Tuch vor sich hängen, sonst sind sie ganz nackt. Sie sind sehr magersüchtig, weil sie in Askese leben, mit der Hoffnung, wenn der Körper ganz rein wird, dass dann ihre Seele und auch ihr Geist dadurch rein werden.</p>



<p class="has-text-align-left"><em>„Es gibt drei Arten dieser heiligen Männer. Eine Gruppe sind die Betrüger, eine die Bettler und die dritte Gruppe sind die überzeugten alten Männer. Die alten Männer sind sehr mager und sehen sehr ungepflegt aus, sie schneiden ihre Haare nie. Im besten Fall werden diese Haare verflochten, normalerweise lassen sie diese einfach wachsen. Einige Männer haben Haare, die bis auf den Boden reichen. Die Bettler verhalten sich, als wären sie heilige Männer, und versuchen heilig auszusehen, damit sie von Einheimischen in den Häusern empfangen werden und man ihnen ein Zimmer, ein Bett und etwas zu essen anbietet. Die Betrüger halten Reden, predigen für die Menschen aus dem Westen und posieren sehr gerne. Sie lassen sich mit den Frauen fotografieren und verlangen 100 Rupien für jedes Foto, das ist ihre Hauptbeschäftigung. Ich habe sie einen ganzen Tag in dem Ort Pashupathinath beobachtet, das ist einer der wichtigsten heiligen Orte der Hindus. Dort gibt es einen Tempel und auch ein Kloster.“</em></p>



<p class="has-text-align-left">Dann kam der Flug von Kathmandu nach Bhairahwa, dort befindet sich in der Nähe die archäologische Stätte Lumbini. Die Fluglinie heißt Buddha-Air und die Strecke nach Bhairahwa wird mit einem kleinen Flugzeug zurückgelegt.</p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Die Fortsetzung folgt mit dem nächsten Blog-Beitrag.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://individuelle-meditation.org/eine-reise-nach-nepal-im-jahr-1999/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eiheiji von außen</title>
		<link>https://individuelle-meditation.org/eiheiji-von-aussen/</link>
					<comments>https://individuelle-meditation.org/eiheiji-von-aussen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Juen Xian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 20:26:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Meister]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dogen Zenji]]></category>
		<category><![CDATA[Kloster]]></category>
		<category><![CDATA[Klosteranlage]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Tempel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://individuelle-meditation.org/?p=685</guid>

					<description><![CDATA[Der Tag fing im Starbucks an. Zu dem Regen kam noch die Kälte, sodass wir zurück ins Hotel gingen, um unsere Jacken zu holen und dann zum Hauptbahnhof von Kyoto zu gehen. Um 8:41 Uhr (pünktlich) starteten wir den Ausflug nach Fukui, wo sich insgesamt fünf Atomkraftwerke befinden. Das war trotzdem nicht der Grund, warum [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-691" src="https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2021/04/E8heiji3-300x178.jpg" alt="" width="553" height="328" srcset="https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2021/04/E8heiji3-300x178.jpg 300w, https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2021/04/E8heiji3-1024x607.jpg 1024w, https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2021/04/E8heiji3-768x456.jpg 768w, https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2021/04/E8heiji3-1536x911.jpg 1536w, https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2021/04/E8heiji3-2048x1215.jpg 2048w, https://individuelle-meditation.org/wp-content/uploads/2021/04/E8heiji3-1320x783.jpg 1320w" sizes="(max-width: 553px) 100vw, 553px" /></p>
<p style="text-align: left;">Der Tag fing im Starbucks an.<br />
Zu dem Regen kam noch die Kälte, sodass wir zurück ins Hotel gingen, um unsere Jacken zu holen und dann zum Hauptbahnhof von Kyoto zu gehen.<br />
Um 8:41 Uhr (pünktlich) starteten wir den Ausflug nach Fukui, wo sich insgesamt fünf Atomkraftwerke befinden. Das war trotzdem nicht der Grund, warum wir dorthin gefahren sind, sondern eine alte Tempel- und Klosteranlage.<br />
Es handelt sich um das Kloster Eiheiji, das im Jahr 1244 gegründet und erbaut wurde. Der Mönch Dogen Zenji ging in seinen 24 Lebensjahr nach China, das war 1224, verbrachte dort vier Jahre und kam als Erleuchteter zurück und gründete eine neue Schule, die den Namen Soto-Zen bekam.<br />
Der erste Tempel, den Dogen gegründet hat, war Kosho-Horinji in Uji, Kyoto. Er hat diesen Tempel im Jahr 1231 gegründet und im Laufe der nächsten 13 Jahre hatte er tausende Schüler, unter denen auch einige Samurai waren. Besonders ein Samurai hat ihn sehr verehrt und folgte seinen Anweisungen, dies war der Landbesitzer, Yoshishige Hatano, der, nach persönlicher Wahl Dogens, ihm ein Stück Land zur Verfügung stellte und den Tempel Eiheiji bauen ließ. Dogen blieb in diesem Tempel, bis zu seinem Tod 1253 und von da ab, bis heute wird dort Zen auf die gleiche Art praktiziert, nach den Regeln, die Dogen im Buch Shobogenzo niedergeschrieben hat (es gibt auch mehrere deutsche Übersetzungen).<br />
Die Philosophie von Dogen Zenji bestand darin, dass wir in jedem Augenblick unseres Lebens die Gelegenheit haben zu erwachen und dass wir keine Zeit verlieren sollten. Deshalb hat er als drei Teile in seinem Kloster das Bad, die Toilette und den Raum für das alltägliche Leben als wichtig bezeichnet.<br />
In diesen Räumen darf keiner sprechen und lesen, z. B. vor dem Besuch der Toilette verbeugt man sich vor der Toilette. Geht hinein und bedankt sich bei der Toilette für die Reinigung und beim Verlassen verbeugt man sich wieder und bedankt sich nochmals. Das Gleiche gilt für das Bad, es ist ein Ort der Reinigung für den Körper und den Geist. Alle Mönche müssen sich jeden 5 Tag die Haare rasieren und den Körper reinigen. Beim Rasieren helfen sie einander, genauso wie beim Baden. Wir haben (Erwin und ich) beide, die Erfahrung gemacht, dass die Toilettenräume extrem sauber sind, es gab keinen Geruch, auch keinen Duft, sondern alles roch nur nach dem frischen Wasser. Die Sauberkeit im Kloster in jeder Ecke war bewundernswert. Im Kloster selbst leben z. Zt. 150 Mönche und einige in Ausbildung zum Priester.<br />
Nach den Schriften von Dogen Zenji sollte jeder Mönch in jedem Augenblick meditieren. Der ganze Tagesablauf ist durch die Regeln im Voraus bestimmt. Der Meister des Klosters gibt Signale nur mit der Hand oder dem Blick und der entsprechende Mönch kündigt mit einem Schlag auf einen Gong oder der Klangschale eine gewisse Aktivität an. Wie z. B. die Vorbereitung des Essens, danach kommt das spezielle Tragen der Gefäße, in denen sich die Speisen befinden, zu dem Raum, wo die Mönche leben. Das Verteilen der Speisen wird auch mit dem Schlagen auf einen Holzgong angezeigt. Dogen Zenji hat die Nahrung weder hervorgehoben noch abgewertet, er hat im Shobogenzo gesagt, dass unterschiedliche Pflanzen keinen anderen Wert haben, als die Speisen, die mit viel Aufmerksamkeit zubereitet wurden und dass die Suppe keinen niederen Wert hat im Verhältnis zu den Gemüsesorten, so wie das einzelne Leben in einen gemeinsamen Fluss geht und im Ozean des Lebens endet. Deshalb ist die Küche ein Ort, über den der Meister alle Mönche direkt beeinflussen kann, und wird von allen Mönchen als äußerst wichtig betrachtet, nur sie hat keine wesentlichere Bedeutung als der Ort der Meditationspraxis.<br />
Ich habe einen Mönch auf seiner Tatamimatte beobachtet, wie er sich nach dem Waschen der Hände und des Gesichts auf die Meditation vorbereitet hat. Jede Bewegung und jede Körperhaltung war intuitiv und immer auf die gleiche Art durchgeführt. Zuerst hat er sich vor seinem Aufenthaltsplatz (Tatamimatte auf einem hölzernen Podest, dort lebt er auf ca. 1 × 2 Metern) verbeugt und bedankt, danach hat er sich auf sein Meditationskissen hingesetzt, die Beine hochgehoben und sich sitzend auf dem Kissen um 180 Grad gedreht, bis er mit dem Gesicht zur Holzwand seines Lagers kam. Zum Schluss hat er die Körperhaltung eingenommen, in der er sich gründlich auf das Meditieren vorbereitet und jede Unannehmlichkeit beseitigt hat. Dann ist er ruhig sitzen geblieben, mit dem Blick zur hölzernen Wand. Die Meditation, die er praktiziert hat, heißt Shikantaza und stammt aus der chinesischen Shaolintradition, die Bodhidharma aus Indien nach China im 6ten Jahrhundert unserer Zeit brachte. Die Meditation ist bekannt als sogenannte Wandmeditation. Er meditierte nicht länger als 10 Minuten, dann kam ein Mönchsaufseher in den Raum und überprüfte mit dem Blick alle Mönche, die sich vor ihm jedes Mal verbeugten, wenn er an ihnen vorbeiging. Es sah wie eine Zeremonie aus, nur es handelte sich um die Vorbereitung des Mittagessens, das bis 12 Uhr jeden Tag beendet werden sollte. Danach bekommen Mönche nichts mehr zu Essen, bis zum nächsten Morgen. Dies ist wahrscheinlich der Grund, dass wir keinen dickleibigen Mönch gesehen haben.<br />
Wir sind uns darüber einig, dass dieser Ort sehr harmonisch und ruhig wirkt und in sich eine unglaubliche Schönheit enthält. Die einzige Unruhe brachten viele Touristen, die miteinander laut redeten, alles fotografierten und sich frei bewegten in jedem Meditationsraum. Es gibt über 50 Gebäude in der ganzen Anlage, sie sind alle mit überdachten Holzbrücken verbunden. Die Gebäude befinden sich an einer Seite eines Berges, terrassenartig angeordnet. Jeder Meditationsraum sah so zum Meditieren einladend aus, dass wir Lust bekommen haben uns zu setzen und zu meditieren. Fotografieren war natürlich verboten, deshalb stellen wir nur ein paar geheime Eindrücke von diesem Ort aus. Obwohl wir ziemlich viele Treppen gestiegen sind, haben wir uns am Ende nicht müde gefühlt, sondern eher ein bisschen schläfrig.<br />
Der Ort, in dem sich der Eiheiji-Tempel befindet, heißt Shi-bidani.<br />
Nach unserer Tempelbesichtigung machten wir uns natürlich auf den Weg zu den Souvenierläden von denen der Ort wahrscheinlich die meisten Einnahmen hat, eine Straße entlang. Um festzustellen, dass in jedem Laden alles gleich ist, wahrscheinlich kommen die Produkte aus einer einzigen Fabrik und werden dann an die Läden verteilt. Auf unserem Rundweg hörten wir, wie jemanden mit einem Megaphon, wie er Touristen in sein Lokal einlädt. Wir haben uns für ein anderes entschieden und dort eine Art Tofu und Reis, dazu eingelegtes Gemüse gegessen. Erst nachdem wir bestellt hatten, hörten wir, dass es auch eine Speise gibt, die Eiheiji-Soba heißt. Um den Geschmack vom Mittagessen aus dem Mund zu bekommen (was auf die Qualität der Speise hinweist) mussten wir dringlich in Fukui ein Cafe besuchen. Nur die Enttäuschung dort war noch größer, wir haben cafe latte bestellt und eine schlechte Mischung vom Filterkaffee und Milch bekommen. Der Geschmack war unterhalb des dürftigen Niveaus.<br />
Jetzt genießen wir die japanische Bahn, nach deren Pünktlichkeit man die Uhr stellen kann. Ich habe mich gefragt, warum die Deutsche Bahn nicht so pünktlich sein könnte. Jemand hat mir erklärt, dass Deutschland so groß ist und ein so großes Schienennetz hat, dass jede kleinste Verspätung sich auf die ganze Deutsche Bahn auswirkt und dass die Deutsche Bahn eine großartige Leistung erbringt. Indem sie mit nur so wenig Verspätungen auskommt (im letzten Jahr hat sich jeder Zug in Deutschland ca. 5 Minuten verspätet, dazu gehören alle ICE, Interregios, alle U-Bahnen, alle Stadtbahnen, etc alles zusammen). Unser Eindruck ist, dass Japan nicht das kleinere Netzwerk als Deutschland hat, sondern ein mindestens so groß wie Deutschland. Vielleicht wäre es nicht schlecht, Experten der DB nach Japan zu schicken, damit sie sich selber überzeugen, wie pünktlich die Züge sind. Die alle 2 Minuten an einem Gleis ankommen, dann abfahren, dann kommt der nächste zum Gleis, evtl. auch aus der Gegenrichtung, hält 30 sec. und fährt auch wieder weg.<br />
Es regnet wieder, wir sitzen im Trockenen und genießen den Ausblick in die trübe Landschaft.<br />
Erwin hat festgestellt, dass wir nicht genügend Zeit haben, um alles zu sehen und zu berichten, von dem, was wir alles sehen könnten und wollten.<br />
Alleine Nara bedarf mehr als zwei Tage und in Kyoto waren wir noch nicht in allen Himmelsrichtungen. Von Tokyo können wir nur träumen – dort haben wir sogar eine private Einladung, zu einem japanischen Abendessen bei einem Freund, der dort lebt, die wir wahrscheinlich ablehnen müssen. Nur das wissen wir noch nicht, vielleicht schaffen wir das an einem Abend.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://individuelle-meditation.org/eiheiji-von-aussen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
